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Probleme und Lösungen

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Die uralte Frage RAW oder JPG...?

Hallo zusammen.

Bin erst ganz am Anfang der Digitalfotografie und zur "Wegfindung" stellt sich mir nun desöfteren die o. g. Frage. 

Einerseits kann man mit einer RAW-Format Nachbearbeitung sicherlich "einiges anstellen", andererseits frag ich mich, warum muss man das eigentlich? Verliert ein nachbearbeitetes Bild nicht an Authentizität? Ist das dann nicht ein wenig wie bei der Gala, der Bunten etc....? Alles mehr Schein als Sein? Und in Zeiten von fb & co..., was stelle ich letztlich mit einem "nahezu unteilbaren" 10 MB-Bild an, wenn ich nicht gerade ein Plakat draus machen will?

Überzeugt mich mal vom RAW-Format. 

Grüße.


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Also lasst uns mit dieser doch sehr einfachen Frage "weiterdrehen" bis man zu noch sehr viel höherem abhebt! Bzw. 30 Jahre später im analogem landet.  Gruß HaJo


Zitat der onkel
hallo lieber hans-joachim.
wollte zu diesem thema eigentlich nichts mehr sagen-- aber
wir reden hier immer nur um technische aspekte. habe nie bestritten das RAW MEHR RAUSHOLT ALS DER JPG- STANDART.
was ist aber mit dem anderen aspekt? wann ist ein foto ein gutes foto? das hat zu aller erst mit der technischen perfektion des bildes garnichts zu tun. und die weltberühmten fotografen haben zu 100% analog fotografiert. habe gar nichts gegen RAW oder sonst andere glückseelig machende verbesserungen, dann sollte der ursprung. sprich das bild auch den gleichen ansprüchen genügen. das ist ganz oft nicht der fall.
technische perfektion am fliessband, ein bild genialer als das andere--- inflationär. und die bildsprache, all das was mich als betrachter von fotos fastziniert, anrührt, nachdenklich stimmt, länger als eine sekunde verweilen lässt---- gibt es dafür auch programme??? nein und das ist auch gut so--zeigt es doch- das fotografie SOOO viel mehr sein kann als das als das plakative abbilden von perfektion

Danke, ich sehe das ähnlich obwohl ich bei manchen Bilder sicherlich einen hohen Anspruch auf technisches habe.

Doch - leider hat ein großer, nicht fotografierender Bekanntenkreis representativ für die nicht fotobegeisterte Gesellschaft gezeigt, dass die meisten ein schnödes Smartphonefoto nicht von einer Fotografie unterscheiden können. Das hat unsere Gesellschaft längst verlernt..
Die uralte Frage RAW oder JPG ?

Der Ursprung aller Fragen! Nicht mehr und nicht weniger in der Überschrift.
Dieses hat mit einer Motivgestaltung, noch mit weltberühmten Fotos etwas zu tun.
Es ist nur eine technische Bearbeitung eines Bildes, die im RAW mehr Reserven hat und wenn beeindruckende Motive in unsere Welt nicht im RAW geknipst worden wären, schätze ich, wäre uns viel durch die "Lappen" gegangen. Was an Technik hinter den fastzinierenden Bilder steckt, damit man mehr wie eine Sec. draufschaut, kann man am fertigen Bild nicht sehen.
Die Perfekfektion kann jeder, ob in JPG oder Tiff bei seiner Bildbearbeitung nach dem Export von RAW zu einem Bildbearbeitungsprogramm
selber bestimmen. Auch zur Zeit der analogen Fotografie hat man beim belichten auf`s Papier mit dem Vergrösserer viel getrickst.
Der Ursprung ist immer das Bild und aus Mist kann man mit keinem Programm Gold machen. Wird aber immer probiert, was man sofort erkennt.

Gruß HaJo





ich versuche es mal mit einem anderem erklärungsansatz. in der analogfotographie kann man durch die filmauswahl die wirkung des bildes durch die auswahl des filmes beeinflussen, je nach wahl des filmes bzw. der vom hersteller verwendeten filmemulsion wirkt das bild vollkommen unterschiedlich. die hersteller haben da vollkommen unterschiedliche wirkungen erzielt. 

bei der jpg-fotographie erhältst du ein einziges bild aus deiner kamera, dieses bild kannst du dann zwar mit der software bearbeiten aber eben nur im rahmen der voreinstellungen aus der kamera.

bei der raw-fotographie gibt die deine kamera sozusagen rohdaten und du kannst anschließend die filmemulsion wählen, die körnung verändern, auch eine komplett andere wirung des bildes erzielen.

durch die "moderne" fotosoftware kannst du zwar auch aus dem jpg sehr viel herauskitzeln und dort verändern aber wenn du einmal raw fotographiert hast, dann merkst du erst die möglichkeiten die dies eröffnet.

ich fotographiere häufig parallel, damit ich beide datenformate verfügbar habe, wenn mir das motiv eine (aufwendige) bearbeitung wert ist, dann nehme ich die raw-daten, sehr häufig bin ich aber auch schon mit den jpg-daten zufrieden

ich gebe jedoch offen zu, dass für anfänger die heutige jpg-fotographie ausreichende möglichkeiten bietet
Tja.. "Die ausgewählte Datei soblu2.raw konnte nicht gespeichert werden. Nur Dateien mit den folgenden Erweiterungen sind zulässig: png, gif, jpg, jpeg."

So wird es ja mit einem Vergleich schwierig..
Forenbeitrag Bild 1Forenbeitrag Bild 2
Eine themennahe Diskussion wäre zielführender. Die technische Seite hat erstmal gar nichts mit der Aussagekraft eines Bildes zu tun, nur geht es hier in diesem Thema um das RAW Format.
Klar, ein technisch perfektes Bild kann ohne Wirkung sein, aber umgekehrt kann ein wirkungsvolles Bild auch durchaus technisch hervorragend sein - muss es aber nicht.
Ihr fotografiert alle RAW! Nur der Zeitpunkt und Ort der Umwandlung ist ein anderer. Beim einen könnt ihr kreativ mehr, beim anderen weniger eingreifen.
Kreative Freiheiten halte ich nicht für kontraproduktiv - und "rumpfuschen" kann ich in jedem Bild.

Einen nur "belichteten Film" zeigen wollen und diesen dann mit ausbelichteten Bildern vergleichen geht halt nicht.
RAW ist kein fertiges Bild! Für alle Vorschauen, ob am Monitor eurer Kamara oder am PC, wird das RAW in ein JPG für die Ansicht umgewandelt. Ein Mehrwert wird daraus bestimmt nicht ersichtlich, da wird das JPG aus der Kamera punkten.
von Gelöschter Benutzer


Zitat Thea Bangen
Tja.. "Die ausgewählte Datei soblu2.raw konnte nicht gespeichert werden. Nur Dateien mit den folgenden Erweiterungen sind zulässig: png, gif, jpg, jpeg."

So wird es ja mit einem Vergleich schwierig..

Kein TIF ?
Um die uralte Frage zu beantworten: RAW-ja! /  JPG-ja!
@Onkel,

die technischen Parameter haben nichts mit einem wirklich gutem gestalterischem Foto zu tun. Es ist nur die "Oberfläche" eines Bildes, die man im RAW entwickelt. Man kann in RAW seine Fehler "ausbügeln", alles seit dem drücken des Auslösers zurück verfolgen, einschliesslich der aktiven AF-Messfelder. Zur analogen Zeit war es viel umständlicher und zeitaufwendig. Etwas besseres und bequemeres gibt es zu lernen nicht! Es ist kontraproduktiv diese Lernmöglichkeiten nicht zu nutzen um eben nicht nur "Fotosehen", Motivgestaltung und alles in gute Fotos umtzusetzen. Es ist aber nun mal so, wenn die Technik im Bild nicht stimmt, ist es was für die Tonne, oder es ist etwas sensationelles was keiner hat, aber die Welt interessiert.

VG  HaJo
Mit dem Feiniger Zitat ist es wie mit einer Erdbeere - auch wenn alle Erdbeeren rot sind impliziert das noch lange nicht, dass alles Rote Erdberen sind. Und womöglich kommt dann noch eine andersfarbige.
Einen Zusammenhang zwischen der glattgebügelten qualitäts Mainstream-Fotografie und der Entscheidung zwischen RAW/JPG aus der Kamera sehe ich nicht.
Definitv ist Fotografie mehr als pure Technik - zum Glück - aber ohne geht halt auch nichts.
Mit Kreativität kann man den Mainstream verlassen und da sehe ich auch im RAW Potential, da das Entwickeln des JPG's nicht dem Automatismus, sprich der Technik, der Kamera überlassen wird, sondern der Fotograf nochmal "tätig" werden kann. Ein Bild entsteht nicht nur hinter der Kamera, das war schon immer so.
Wir sind vielleicht von einer anderen Richtung gekommen aber jetzt haben wir uns getroffen. Ich stimme dir da voll und ganz zu.
Was bis zum Auslösen versäumt wurde, kann auch keine Bearbeitung richten. Und Sehen können nur Fotograf und Betrachter.

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