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Probleme und Lösungen

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Die uralte Frage RAW oder JPG...?

Hallo zusammen.

Bin erst ganz am Anfang der Digitalfotografie und zur "Wegfindung" stellt sich mir nun desöfteren die o. g. Frage. 

Einerseits kann man mit einer RAW-Format Nachbearbeitung sicherlich "einiges anstellen", andererseits frag ich mich, warum muss man das eigentlich? Verliert ein nachbearbeitetes Bild nicht an Authentizität? Ist das dann nicht ein wenig wie bei der Gala, der Bunten etc....? Alles mehr Schein als Sein? Und in Zeiten von fb & co..., was stelle ich letztlich mit einem "nahezu unteilbaren" 10 MB-Bild an, wenn ich nicht gerade ein Plakat draus machen will?

Überzeugt mich mal vom RAW-Format. 

Grüße.


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von Gelöschter Benutzer


Zitat franzders


Zitat Herr V.
Hab das gerade gesehen und mir mal erlaubt Dein überbelichtetes JPEG mit JPEG-Illuminator ganz kurz zu bearbeiten-hier bitteschön:
Man kann JPEG durchaus brauchbar nachbearbeiten,die richtige Software vorrausgesetzt...

Hallo Herr V. ich bin erstaunt was du mit der Bearbeitung in  JPEG Illuminator erreicht hast! Aber auch hier hast du Hand angelegt d.h. bearbeitet.

Vielleicht noch eine Anmerkung zu meinem Vorgehen bezüglich JPEG und RAW. Generell habe ich meine Kamera auf JPEG + RAW eingestellt, wobei ich das JPEG in niederer Qualität verwende. Das JPEG erlaubt mir, mit Standard-Viewer, die Aufnahmen mit einen schnellen Durchlauf zu sichten, zu sortieren und "Mist" zu löschen. Nur die "guten" Aufnahmen werden dann aus dem RAW entwickelt und ggfs. weiterbearbeitet.

VG Franz


 

Du hast Dein RAW doch aber auch bearbeitet,oder? Die BEA von mir dauerte keine 2 Minuten-das geht noch wesentlich besser!
lG-Herr V.

Zitat franzders


Zitat Herr V.
Hab das gerade gesehen und mir mal erlaubt Dein überbelichtetes JPEG mit JPEG-Illuminator ganz kurz zu bearbeiten-hier bitteschön:
Man kann JPEG durchaus brauchbar nachbearbeiten,die richtige Software vorrausgesetzt...

....  Generell habe ich meine Kamera auf JPEG + RAW eingestellt, wobei ich das JPEG in niederer Qualität verwende. Das JPEG erlaubt mir, mit Standard-Viewer, die Aufnahmen mit einen schnellen Durchlauf zu sichten, zu sortieren und "Mist" zu löschen. Nur die "guten" Aufnahmen werden dann aus dem RAW entwickelt und ggfs. weiterbearbeitet.

VG Franz


 

Ich finde das überföüssigen Ballast. Meine KB-Aufnahmen werden alle mit Lightroom eingelesen, wozu brauche ich da noch eine Art "Vorschau-jpg" ??  Ich miste direkt in den RAWs aus und lösche die misslungenen oder wähle bei Varianten dann eben die beste aus. Ich dachte zunächst auch, dass diese zweispurige Methode Vorteile hat, bin aber wieder davon abgekommen, denn es müllt mir mein Lightroom eher noch mehr voll und dann muss ich auch noch aufpassen, dass ich nicht versehentlich die falschen Dateien lösche....

Und im übrigen, was die Bemühungen hier in diesem Thread anbelangt, zu zeigen, dass man auch jpg-Dateien befriedigend bearbeiten kann: 
Natürlich kann man das, und ich hatte auch schon Fälle, wo ich kein RAW zur Verfügung hatte. Aber das alles sind keine Argumente gegen RAW. Es gibt für mich heutzutage, wo Speicherplatz kein Thema mehr ist, überhaupt kein Argument, jpg-Dateien als Masterdateien zu verwenden. jpg hat nur Bedeutung im Web, wo etwas anderes eben meist nicht geht. Meine ausgearbeiteten Printdateien werden prinzipiell als 16-bit-TIFF gespeichert.

Gruß, Stephan

von Gelöschter Benutzer
Von meiner Seite aus sollen das auch keine Argumente gegen RAW sein sondern lediglich darauf hinweisen, daß es nicht zwingend RAW sein muß!
lG-Herr V.


Zitat Herr V.
Hab das gerade gesehen und mir mal erlaubt Dein überbelichtetes JPEG mit JPEG-Illuminator ganz kurz zu bearbeiten-hier bitteschön:
Man kann JPEG durchaus brauchbar nachbearbeiten,die richtige Software vorrausgesetzt...

Das hat mich neugierig gemacht und mit Uralt Photoshop CS2 braucht es exakt drei Mausklick..
Forenbeitrag Bild 1

Zitat Thea Bangen


Zitat Herr V.
Hab das gerade gesehen und mir mal erlaubt Dein überbelichtetes JPEG mit JPEG-Illuminator ganz kurz zu bearbeiten-hier bitteschön:
Man kann JPEG durchaus brauchbar nachbearbeiten,die richtige Software vorrausgesetzt...

Das hat mich neugierig gemacht und mit Uralt Photoshop CS2 braucht es exakt drei Mausklick..
Diese Nachbearbeitung halte ich für die beste...  Bei Herrn V. sieht man deutliche Säume.  Und in den eigentlich blankweißen Passagen ist jetzt eine graue Soße... 
Insgesamt halte ich das Bild aber nicht für geeignet, um damit Ausarbeitungs-Experimente zu machen, weder als RAW noh als jpg. Eine derartige Überbelichtung ist eigentlich schon jenseits der Grenze. Da hat auch RAW Probleme, denn wo die Daten im Anschlag sind, kann man fast nichts mehr retten.  Man sieht nämlich in der RAW-Entwicklung von franzders dieselben Artefakte wie bei Herrn V.
Daraus darf man aber kein Argument gegen RAW ableiten, das Bild gibt einfach nicht mehr her.  Thea hat das Beste daraus gemacht und die Belichtung nicht zu weit heruntergezogen....

Gruß, Stephan  

von Ela Ge
°!° ... Thea, das is nicht Dein Ernst, dass Du uns das als 'gut' verkaufen willst????? ... genau so schaut's aus: lieblose zwei, drei Klicks, sorry

Zitat Ela Ge
°!° ... Thea, das is nicht Dein Ernst, dass Du uns das als 'gut' verkaufen willst????? ... genau so schaut's aus: lieblose zwei, drei Klicks, sorry

mehr als drei Klicks helfen da sicher auch nicht weiter....  siehe meine letzte Bemerkung.
Stephan
von Ela Ge
... womit ich ganz bei Dir bin Stephan 
Ach.. da wäre noch deutlich mehr drin gewesen. Dies waren die Autokorrekturen. Natürlich lassen sich noch individuell Bonbonfarben, Kontraste für Blinde und wasweißichnichtnoch mittels Reglern erzeugen - aber ich meine eher, es gibge um eine realistische Darstellung und einfach ein Beispiel für Berabeitbarkeit.

Ela, wenn du ein anderes Bild bearbeitet haben möchtest, helfe ich dir gern..

P.S: Danke Stephan!
von Ela Ge
Thea, vielen Dank, ich mach das prinzipiell selber, wie Du aus meinen Ausführungen evt herauslesen kannst ;-)

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