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tstoll
„Pilzmyzelfäden in einem Blumentopf“


Fokus-Stack aus 145 Aufnahmen

Stativ mit Novoflex-Makroeinstellschlitten
LED-Flächenleuchte (5500 K)
SW-Entwicklung mit Silver-Efex Pro 3
diskrete Kaffee-Tonung

Abbildungsmaßstab: 5,8:1/ KB entsprechend 12,01:1 (!!!)
Kategorie: Flora
Rubrik: Details
Hochgeladen: 22.07.2023
Kommentare: Favoriten2
Favoriten: Favoriten0
Klicks: Favoriten453
Abonnenten: Favoriten1
Kamera: Panasonic G9
Objektiv: Leica DG Vario-Elmar 100-400/f4.0-6.3 mit vorgesetztem PlanX 4fach-planachromatischem Mikroskopobjektiv
Blende: 6.3 (=Offenblende)
Brennweite: 400mm (KB=800mm)
Belichtung: jeweils 1/10 Sek.
ISO: 200
Keywords: –


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Kommentare zum Bild

Piesl
28.11.2023

Hallo,

mir wurde dein Stack gerade in der Community Vorschau vorgeschlagen. WOW!!! Eine mächtige Vergrößerung, die du da konstruiert hast.
Die sichtbar gewordene Struktur des Myzels ist sehr erstaunlich, der Effekt der Tönung passt sehr gut.
Hast du einen motorisierten Schlitten verwendet? Die Schrittlänge muss ja extrem gering gewesen sein.
Kleiner Verbesserungsvorschlag noch: das Bild enthält ein paar auffällige Halo's. Die würde ich unbedingt noch verretuschieren. Deine Arbeit ist das unbedingt wert.

Gruß Peter

tstoll
29.11.2023

Hallo Peter,
Der manuelle Makroschlitten diente lediglich zur Voreinstellung des Motivabstands.
Die Fokus-Reihe wurde kameraintern über die Fokus-Bracketing Funktion realisiert.
Eingestellt wurde die max. mögliche Zahl an Aufnahmen (999). Die Reihe wurde dann bei 145 Aufnahmen durch die Kamera abgebrochen, weil der gesamte Verfahrweg des Objektiv-Autofokus aufgebraucht war.
Zur Verrechnung der Aufnahmen verwende ich Helicon Focus pro. Mit den dort verfügbaren Korrekturfunktionen wurde teilweise retuschiert (dies ist bei solchen Extremaufnahmen allerdings manchmal sehr aufwendig). Die Stacks verrechne ich wegen der doch großen Datenmengen üblicherweise im JPG-Format und speichere den verrechneten Stack im TIFF-Format. Bezüglich der Halos wären prinzipiell erneute Verrechnungen mit den alternativen Verrechnungs-Algorithmen (gewichteter Mittelwert, Pyramidenverfahren) möglich. In diesem Fall geht dies nicht mehr, da die vermutlich über 1000 Bilder der Makro-Session bereits endgültig gelöscht sind.
Die extremen Vergrößerungen mittels vorgesetztem Mikroskopobjektiv sind sicher nicht trivial und ich bin da noch in der Einarbeitungsphase.
viele Grüße, Thomas