Nur mal zeigen
„Komm, Leo ...“
"...(Fr)essen auf Rädern brauchen wir noch nicht.
Wir sind jung und flink und können noch jagen ...
Außerdem sieh nur mal, wie angestrengt und mürrisch der schaut, der ist bestimmt zäh ..."
***
Botswana/Chobe Nationalpark
(Hier musste es mit dem Bildaufbau schnell gehen, heißt, unmittelbare Reaktion war erforderlich. Deshalb sind die Baumkronen oben angeschnitten. Kann man zwar machen, aber ich achte ansonsten immer darauf, dass noch ein Streif Himmel zu sehen ist.)
Wir sind jung und flink und können noch jagen ...
Außerdem sieh nur mal, wie angestrengt und mürrisch der schaut, der ist bestimmt zäh ..."
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Botswana/Chobe Nationalpark
(Hier musste es mit dem Bildaufbau schnell gehen, heißt, unmittelbare Reaktion war erforderlich. Deshalb sind die Baumkronen oben angeschnitten. Kann man zwar machen, aber ich achte ansonsten immer darauf, dass noch ein Streif Himmel zu sehen ist.)
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Kommentare zum Bild
Hartmut Frentz
28.04.2024Auf die angeschnittenen Baumkronen achtet wohl kaum jemand beim ersten Blick auf das Foto. Dazu ist die abgebildete Situation viel zu spektakulär. Das Tele des ängstlich dreinblickenden Fotografen wird angesichts der Nähe zu den Tierchen wahrscheinlich wenig gebracht haben. Dagegen hast du besser arbeiten können, was der hervorragende Schnappschuss beweist.
Gruß Hartmut
PeSaBi
28.04.2024Außergewöhnliche Situationen erfordern schnelle Reaktionen ... das kenne ich nur zu gut - nur daß meine Tierchen etwas kleiner und etwas weniger gefährlich sind :)) ...
Auch mein Blick konzentriert sich auf die Löwen und den Fotografen im offenen Auto - ich weiß nicht ob ich mich in dieser Situation wohlfühlen würde und nicht sämtliche Fotos (vor Angst) verwackeln würde ... da ist ein angeschnittener Baum - und es ist ja nur einer - ein sehr kleines "Übel" ... wenn Du nichts dazu geschrieben hättest, wäre es mir nicht, zumindest aber nicht negativ, aufgefallen ...
lange Rede, kurzer Sinn: ich finde das Foto gut !
HG - Petra
Anne UD
28.04.2024Uiui, dass hier ein Schnappschuss dran war, glaube ich sofort. Der Fokus liegt hier auch für mich am wenigsten auf abgeschnittenen Baumkronen, Brida, keine Sorge!
LG Anne
Eberhard Dengler
28.04.2024Die Löwen scheinen etwas besseres entdeckt zu haben, auf das sie beide zusteuern. An die Anwesenheit der Touristenjeeps haben sie sich wohl schon gewöhnt, sonst würde der Guide nicht so nahe heranfahren. Es sind imposante Tiere und wenn man die mächtigen Pranken sieht, kann einem schon ein bisschen mulmig werden, der offene Jeep bietet wohl mehr Sonnen- als Löwenschutz. Trotz der Hektik ein gut gestalteter Schnappschuss, alles blickt nach links und im Hintergrund ist noch viel vom Lebensraum der Tiere zu sehen.
VG Eberhard
Nora
28.04.2024Wer diese Nähe fotografiert, so im Sausemoment, muss nicht mehr auf die Baumkronen achten. So finde ich es prima im Bildschnitt.
LG Nora
Dieter F.Grins
29.04.2024Er hat schon das nächste Motiv im Blick. Es nützt in solchen Situationen nichts-auch wenn das Gute so nah ist- aber man das falsche Objektiv auf der Kamera hat.
Du warst richtig ausgerüstet für diese Situation.
BG Dieter
Lothar Mantel
29.04.2024Es scheint ein kühler Morgen zu sein. Da staunt der Fachmann in perfekter Safari-Montur mit seinem schwarzen Rohr. Euer Auto wurde offenbar nicht von zwei Königen eskortiert. ;-) Sehr witzig dabei, wie aus dem Schnorchel des Geländewagens ein emporsteigender Schweif des Löwen erwachsen sein könnte. ;-)
Dein Foto ist skurril und schonungslos ehrlich für eine Situation, in der wir uns, die sich das leisten können, befinden, und von der wir uns das perfekte exotische Tierfoto erhoffen. Natürlich trägt auch der Tourismus, so ironisch die Szene für mich auch anmuten mag, zum Erhalt von Nationalparks und zum Kampf gegen Wilderer bei. Das ist gut.
Für mich könnte der Schnappschuss enger geschnitten sein: Von oben bis knapp über den kräftig grünen Baum rechts oben; und von rechts bis zu dem Raum zwischen T und O von Toyota.
LG Lothar
Brida
05.05.2024Bevor ich das Letzte für meine bevorstehende, nächste Reise in meinen Koffer packe, möchte ich aber nicht versäumen, mich für eure Kommentare zu diesem Foto zu bedanken.
Danke auch für eure Milde @Hartmut, @Petra, @Anne und @Nora bezüglich meines flüchtigen Bildaufbaus, sodass es eben zu angeschnittenen Baumkronen kam. Ja @Petra außergewöhnliche Situationen erfordern manchmal schnelle Reaktionen. Und wie schon an anderer Stelle gesagt, aus einem Safarifahrzeug heraus, mit anderen zusammen sitzend, hat man nicht immer die optimalen Möglichkeiten, seinen Bildaufbau auch optimal zu gestalten. Und wenn dann oben schon so knapp bemessen beim Fotografieren, rettet ein Bildschnitt auch nichts mehr.
@Danke Lothar, nein, von oben noch mehr schneiden würde ich keinesfalls, weil mich die angeschnittenen Bäume eh schon schmerzen. Ich verstehe dein Anliegen aber insofern, wenn schon Anschnitt, dann rigoroser und konsequenter. Hatte ich vorher in Erwägung gezogen, ließ aber ab und es dann so wie es war.
Der Safariteilnehmer in dem anderen Auto, ganz sicher eine Luxussafari, so komfortabel er dort allein sitzt (wir waren zu sechst plus Guide und Fahrer), ist eben in seinem Anblick wie ein Street für mich gewesen. Der Hut, der bezeichnende Blick, sein Tele und dann das Auto selbst umzingelt von zwei gelangweilt dreinschauenden und gemäßigt - und so war es wirklich - dahinschreitenden Löwen. Herrlich. Ihr seht nur das Bild, ich fühle es ja noch, wie es war.
Ihm war sicher nicht so ganz geheuer in der Situation. Aber solange der Fahrer gelangweilt und ebenso still und regungslos dasitzt, ist es keine brenzlige Situation. Leise muss man sein, lautlos fast. Der Mensch gehört nicht zum Beuteschema, nur gereizt sollte der Löwe nicht werden. Aber diese Beiden dort fühlten sich nicht gereizt. Da bekomme das Ganze ja schon fast Zooatmosphäre. Dennoch weiß man nie, ob sie es in den Kopf bekommen und auf das Auto springen.
Ja, @Lothar, dein dezenter Fingerzeig auf den Geldbeutel derjenigen, die diese Möglichkeit haben, das Live zu erleben, ist in meinem Verständnis für eine Dankbarkeit, dass ich sowas erleben durfte, wenn auch nicht jedes Jahr, sehr präsent. Beides - Tourismus und die wunderschöne Natur und der Tierreichtum Afrikas kommen hier zusammen. Die Natur braucht den Tourismus nicht, aber die Menschen, die dort leben, allesamt sehr bescheiden und zugewandt, hilft es, ihren Lebensunterhalt damit zu sichern. Zudem wird gerade auch in den Nationalparks die Tierwelt geschützt und erhalten. Wäre das auch noch so, wenn niemand mehr dorthin reisen würde? Teils, denke ich ja, trotzdem. Aber die finanziellen Mittel dafür, die der Tourismus einbringt, wären dafür knapper. Insofern ist dieser landschaftliche Reichtum dort eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Und wir, die von dort mit unseren Fotos, wieder nach Hause kommen, tragen auch einen Teil dazu bei, dass dieser Kreislauf erhalten bleibt. Ich aber bin immer auch für einen sanften, kontrollierenden, wenn notwendig einschränkenden Tourismus.
Peter Eschweiler
06.05.2024Mein Blick fällt direkt auf die Bildmitte, diesen Moment
hast du sehr gut erwischt !