Unglaublich, was ein wohlüberlegter Bildaufbau bewirken kann! Ich will sagen, ich kenne die Seebrücke in Koserow, aber ich würde sie durch diesen raffinierten Bildaufbau nicht sofort wiedererkennen. Das Glockenspiel - ja. Geschickt führst du des Betrachters Blick von unten rechts durch eine als Eckenläufer angeordnete Kante geradewegs auf die schlanken Lampen ... aber nein, meinen zuerst über die See in die Ferne. Mein Blick sucht immer zuerst den Kontakt mit dem Meer. Dann komme ich zurück und erfreue mich an den locker im Bild in ihrer Anordnung sich verteilenden Leuchten. An denen musstest du nichts rücken und sortieren, damit sie so erscheinen, sondern nur deine eigene genaue "Sortierung" in der Aufnahmepositionssuche war dafür erforderlich. Keine überlagert die Andere, jede gibt der neben ihr Stehenden, die nötige Distanz. Vielleicht war da auch nicht viel vonnöten, aber ich bemerke es nun mit Wohlwollen.
Eine Seebrücke in ihrer bekannten langgezogenen Erscheinung ist zwar immer sehenswert, aber es geht auch mal anders und in Abweichung des bekannten Bildes dieser ostseetypischen Bauwerke, wie ich hier sehe.
Ich sehe auch, es ist neblig an dem Tag, eine sehr reizvolle Wettererscheinung für mich und für das Foto in s/w das Körnchen Salz der Würze.
Immer noch ein menschenleeres Bild ... entweder wieder einer frühen Stunde geschuldet, oder dem eher schlechten, nebeligen Wetter ... so hat der Fotograf aber genug Zeit und Muse sich die besten Perspektiven zu suchen ... ich kenne zwar die Seebrücke nicht, erkenne aber an Bridas Kommentar, daß Dir eine besondere Perspektive gelungen ist ... mir fallen hier die vielen feinen Linien auf, sei es die horizontalen, als auch die vertikalen ... Dein Bild beinhaltet eine feine Grafik !
HG - Petra
Kommentare zum Bild
Brida
04.10.2024Unglaublich, was ein wohlüberlegter Bildaufbau bewirken kann! Ich will sagen, ich kenne die Seebrücke in Koserow, aber ich würde sie durch diesen raffinierten Bildaufbau nicht sofort wiedererkennen. Das Glockenspiel - ja. Geschickt führst du des Betrachters Blick von unten rechts durch eine als Eckenläufer angeordnete Kante geradewegs auf die schlanken Lampen ... aber nein, meinen zuerst über die See in die Ferne. Mein Blick sucht immer zuerst den Kontakt mit dem Meer. Dann komme ich zurück und erfreue mich an den locker im Bild in ihrer Anordnung sich verteilenden Leuchten. An denen musstest du nichts rücken und sortieren, damit sie so erscheinen, sondern nur deine eigene genaue "Sortierung" in der Aufnahmepositionssuche war dafür erforderlich. Keine überlagert die Andere, jede gibt der neben ihr Stehenden, die nötige Distanz. Vielleicht war da auch nicht viel vonnöten, aber ich bemerke es nun mit Wohlwollen.
Eine Seebrücke in ihrer bekannten langgezogenen Erscheinung ist zwar immer sehenswert, aber es geht auch mal anders und in Abweichung des bekannten Bildes dieser ostseetypischen Bauwerke, wie ich hier sehe.
Ich sehe auch, es ist neblig an dem Tag, eine sehr reizvolle Wettererscheinung für mich und für das Foto in s/w das Körnchen Salz der Würze.
Nora
04.10.2024Dazu kann ich auch nur sagen, ein wohlüberlegter Bildaufbau in harmonischen Grautönen.
Viele Grüße Nora
PeSaBi
04.10.2024Immer noch ein menschenleeres Bild ... entweder wieder einer frühen Stunde geschuldet, oder dem eher schlechten, nebeligen Wetter ... so hat der Fotograf aber genug Zeit und Muse sich die besten Perspektiven zu suchen ... ich kenne zwar die Seebrücke nicht, erkenne aber an Bridas Kommentar, daß Dir eine besondere Perspektive gelungen ist ... mir fallen hier die vielen feinen Linien auf, sei es die horizontalen, als auch die vertikalen ... Dein Bild beinhaltet eine feine Grafik !
HG - Petra
brimula
04.10.2024Man sollte es jetzt noch hören können...sehr schön gestaltet die Brücke...und deine Aufnahme.. ideal für s/w...
Gruss Brigitta