Sakralbauten
„Poulnabrone“
Der Poulnabrone Dolmen wurde vermutlich zwischen 3.800 und 3.200 vor Christus errichtet. Entdeckt wurde das riesige Relikt wiederum erst in den 1980er Jahren. Die Archäologin Dr. Anne Lynch enthüllte rund 6.000 Jahre nach seiner Entstehung nicht nur das Portalgrab selbst. Im Zuge der Ausgrabungen entdeckte sie auch die Überreste menschlicher Skelette. Insgesamt wurden 34 Menschen geborgen, darunter 17 Erwachsene, 16 Kinder und ein Säugling. Diese Ausgrabungen machen deutlich, mit welcher Hingabe die Menschen zu dieser Zeit zur letzten Ruhe gebettet wurden. Außerdem fand man auch zahlreiche Grabbeigaben. Darunter eine steinerne Axt, Pfeilspitzen, Scherben und Anhänger aus Stein. Eine dieser Pfeilspitzen war in einen Hüftknochen eingebettet. Dies lässt darauf hindeuten, dass die Person in einen Konflikt verwickelt war.
Das Portalgrab wurde so errichtet, das zur Wintersonnenwende die Sonnenstrahlen direkt in das Innere des Grabes scheinen. Eine Besonderheit, die auch die riesige Grabanlage Newgrange aufweist.
(Quelle: Gruene-Insel.de)
Das Portalgrab wurde so errichtet, das zur Wintersonnenwende die Sonnenstrahlen direkt in das Innere des Grabes scheinen. Eine Besonderheit, die auch die riesige Grabanlage Newgrange aufweist.
(Quelle: Gruene-Insel.de)
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Kommentare zum Bild
Hartmut Frentz
15.03.2026Die Ausgeklügeltheit dieser Grabarchitektur ist total beeindruckend, so wie auch deine Ablichtung von ihr, Lothar. Die von dir gewählte Perspektive unterstreicht die Monumentalität des Grabes, hat zugleich aber auch etwas Emporstrebendes, Richtungsweisendes. Das Dach zeigt meinen pareidologisch getrimmten Augen an den diagonalen Ecken zwei Tierköpfe, einen rückwärts gewandten, eher aggressiven, und einen vorwärtsgewandten, eher freundlich optimistischen. Vielleicht geht aber auch nur die Phantasie wieder mit mir durch. Auf jeden Fall ist es ein monumentales Foto!
Gruß Hartmut
Jaspi
15.03.2026Das Monument inmitten von frischem Frühlingsgrün und beecktem Himmel ist sehr eindrücklich. Auch ich sehe die Tierköpfe, eine Schildkröte und ein Krokodil, die die Lage abchecken und die Toten bewachen. Die Ausrichtung lässt Interpretationsspielraum zu, aber vielleicht wollten die Menschen, dass zur Wintersonnenwende die Geister mit Sonnenlicht direkt in den Himmel wandern können...
Liebe Grüsse
Jacqueline
PeSaBi
15.03.2026Die sehr imposante Grabstätte, insbesondere durch die riesige, aufgelegte Steinplatte, hast Du sehr würdevoll in Szene gesetzt ... als Größenbergleich kann man hilfsweise die Blüten heranziehen ... und so empfinde ich dieses Grab zwar als imposant, aber für die Vielzahl der bestatteten Menschen nicht wirklich groß ... Danke für die Beschreibung !
HG - Petra
brimula
16.03.2026Einfach total faszinierend...diese monumentale Grabstätte...die Geschichte davon und deine Aufnahme...
gruss brigitt@
Dieter F.Grins
16.03.2026Der tiefe Aufnahmepunkt setzt das Werk sehr gut vor dem etwas düsteren Himmel ab. So wird die Bedeutung unterstrichen. Das besondere irische Licht passt dazu ganz ausgezeichnet.
BG Dieter
Angelika Windloff
17.03.2026Klasse Perspektive! Daneben transportiert Deine Farbgebung die besondere Stimmung einer solchen "Monumental-Landschaft".
LG Angelika