kultiviertes Land
„Äcker II“
In dieser Serie geht es mir weniger darum, den technologischen Eingriff des Menschen in die Natur sichtbar zu machen oder eine Aussage darüber zu treffen, wie sich Landwirtschaft im 21. Jahrhundert anfühlt.
Die Äcker dienen mir vielmehr als Ausgangspunkt — als eine vorhandene, bereits geformte Oberfläche, die ich nutze, um Strukturen, Flächen und Rhythmen sichtbar zu machen. Mich interessiert nicht das Motiv im klassischen Sinn, sondern das, was darunter liegt: Ordnung, Wiederholung, Verdichtung und minimale Verschiebungen.
Der Kamerastandpunkt ist dabei bewusst niedrig gewählt, ebenso wie die leichte Neigung der Kamera. In Verbindung mit dem Weitwinkel entsteht eine räumliche Verzerrung, die die Fläche nach vorne zieht, sie kippt, sich ausbreitet und beinahe körperlich wird. Das Panoramaformat verstärkt diesen Eindruck zusätzlich — es dehnt die Landschaft in die Breite und reduziert sie gleichzeitig auf eine Art visuelles Feld.
Der Himmel bleibt im Bild, aber nicht als erzählerisches Element. Er fungiert vielmehr als Gegenfläche — ruhig, hell, zurückgenommen — und tritt in einen bewussten Kontrast zum dunklen, schweren, erdigen Vordergrund. Licht und Dunkelheit stehen sich dabei nicht als dramatische Gegensätze gegenüber, sondern als zwei Zustände, die das Bild strukturieren und ausbalancieren.
So entstehen Bilder, die sich zwischen Lesbarkeit und Abstraktion bewegen — Landschaften, die noch erkennbar sind, sich aber zunehmend in Flächen und Formen auflösen.
Die Äcker dienen mir vielmehr als Ausgangspunkt — als eine vorhandene, bereits geformte Oberfläche, die ich nutze, um Strukturen, Flächen und Rhythmen sichtbar zu machen. Mich interessiert nicht das Motiv im klassischen Sinn, sondern das, was darunter liegt: Ordnung, Wiederholung, Verdichtung und minimale Verschiebungen.
Der Kamerastandpunkt ist dabei bewusst niedrig gewählt, ebenso wie die leichte Neigung der Kamera. In Verbindung mit dem Weitwinkel entsteht eine räumliche Verzerrung, die die Fläche nach vorne zieht, sie kippt, sich ausbreitet und beinahe körperlich wird. Das Panoramaformat verstärkt diesen Eindruck zusätzlich — es dehnt die Landschaft in die Breite und reduziert sie gleichzeitig auf eine Art visuelles Feld.
Der Himmel bleibt im Bild, aber nicht als erzählerisches Element. Er fungiert vielmehr als Gegenfläche — ruhig, hell, zurückgenommen — und tritt in einen bewussten Kontrast zum dunklen, schweren, erdigen Vordergrund. Licht und Dunkelheit stehen sich dabei nicht als dramatische Gegensätze gegenüber, sondern als zwei Zustände, die das Bild strukturieren und ausbalancieren.
So entstehen Bilder, die sich zwischen Lesbarkeit und Abstraktion bewegen — Landschaften, die noch erkennbar sind, sich aber zunehmend in Flächen und Formen auflösen.
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