Andere
„Tagelöhnerhaus“
Heir ein wertvoller Besitz
Ich entführe euch in das Odenwälder Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf. Es ist ein kleines Museum und doch gefällt es mir hier immer wieder bei meinen vielen Beuchen. Heute möchte ich das Tagelöhner Haus präsentieren, dass man gleich zu Beginn sehen kann. Das Haus wurde ursprünglich 1798 in Walldürn erbaut. Ins Museum wurde es 1988 umgesetzt. Das Haus besteht im wesentlich aus einem Raum, der die ganze Breite des Giebels und die Hälfte der Längsseite einnimmt. Es handelt sich hier um ein Schlaf-, Wohn- und Esszimmer. Es wird mit einem eisernen Ofen beheizt der gleich neben dem Eingang rechts steht. Hinter diesem Raum eine winzige Küchenzeile, von der eine steile Leiter auf den Dachboden führt. Dahinter wurde später ein weiterer kleiner Raum angebaut, der als Kinderzimmer dient. Alles in allem ist das Häuschen vielleicht 30 bis 35 qm groß. Darin haben dann Tagelöhner Familien mit einer Größe von sechs bis zehn Personen gelebt. Trotz der Armut, die sicher herrschte, hat man die Wände bemalt, es sich, soweit es ging, schön gemacht. Immer wenn ich in diesem Haus bin, frage ich mich, warum brauchen wir heute so viel mehr, um glücklich zu sein? Doch ich will nicht anfangen zu philosophieren und hoffe mein kleiner Einblick in die vergangene Welt gefällt euch.
Ich entführe euch in das Odenwälder Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf. Es ist ein kleines Museum und doch gefällt es mir hier immer wieder bei meinen vielen Beuchen. Heute möchte ich das Tagelöhner Haus präsentieren, dass man gleich zu Beginn sehen kann. Das Haus wurde ursprünglich 1798 in Walldürn erbaut. Ins Museum wurde es 1988 umgesetzt. Das Haus besteht im wesentlich aus einem Raum, der die ganze Breite des Giebels und die Hälfte der Längsseite einnimmt. Es handelt sich hier um ein Schlaf-, Wohn- und Esszimmer. Es wird mit einem eisernen Ofen beheizt der gleich neben dem Eingang rechts steht. Hinter diesem Raum eine winzige Küchenzeile, von der eine steile Leiter auf den Dachboden führt. Dahinter wurde später ein weiterer kleiner Raum angebaut, der als Kinderzimmer dient. Alles in allem ist das Häuschen vielleicht 30 bis 35 qm groß. Darin haben dann Tagelöhner Familien mit einer Größe von sechs bis zehn Personen gelebt. Trotz der Armut, die sicher herrschte, hat man die Wände bemalt, es sich, soweit es ging, schön gemacht. Immer wenn ich in diesem Haus bin, frage ich mich, warum brauchen wir heute so viel mehr, um glücklich zu sein? Doch ich will nicht anfangen zu philosophieren und hoffe mein kleiner Einblick in die vergangene Welt gefällt euch.
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