Food
„28. August 2012“
Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto - Bild 149/365
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So ganz nebenbei festgestellt: Die Oberfläche des Butterbrotes ähnelt der der Granit-Fensterbank. Das wollte ich festhalten.
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Erklärung zu meinem 365-Tage Projekt:
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Ich habe nicht das Ziel jeden Tag ein perfektes Foto zu machen. Dazu bleibt mir - neben Job und Familie - auch gar nicht die Zeit. Sehr selten kann ich mir zwei Stunden Zeit für ein Projektfoto nehmen. Meistens sind es etwa 20 Minuten, manchmal auch nur fünf. Es geht vielmehr darum, den Blick für das Alltägliche zu schärfen, neue Sachen auszuprobieren und ungewöhnliche Perspektiven zu finden. Es gibt keinen roten Faden zwischen den einzelnen Fotos. Die meisten Fotos des Projektes wären nicht entstanden ohne das Projekt. Die meisten Fotos (nicht alle) gefallen mir ganz gut.
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Ich befinde mich im fünften Projektmonat. Alle offensichtlichen Motive Zuhause, im Büro und auf dem Weg zum Büro sind seit dem zweiten Monat schon abfotografiert. Mal abwarten, was die nächsten Wochen und Monate noch bringen.
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Kommentare zum Bild
manhof
01.09.2012So ganz nebenbei festgestellt ...
Also ich hätte das mal wieder nicht gesehen. Es ist unglaublich was man alles fotografieren kann. HG Manfred
Polly
21.09.2012das es schon häufiger thematisiert wurd und mich jetzt mittlerweile auch echt mal interessiert: Würdest du selber sagen, dein Blick auf die Dinge hat sich verändert? Hast du schon immer (also auch schon vor deinem Projekt) die Kleinigkeiten wahrgenommen, oder hat sich dein Auge geschult?
meicks
24.09.2012@Polly: Meistens ist es so, dass ich im Laufe des Nachmittags nervös werde, wenn ich noch kein Projektfoto habe. Dann schnappe ich mir die Kamera und sage: Irgendwo hier muss ein Motiv lauern. Ich schaue mich im Raum um und versuche den Suchbereich zu verkleinern ("Ich schau mal auf der Fensterbank, da steht genug Zeug rum.") In der Regel finde ich dann auch was, das mir für ein Foto taugt. So läuft's oft. Selten ist es so, dass mich ein Motiv anspringt (z.B. wenn ich mit dem Rad unterwegs ins Büro bin). Wenn ich mal mehr als eine halbe Stunde für mein Motiv habe (und das Wetter gut ist), dann packe ich mir in der Mittagspause die Kamera und schaue, wo draußen die Motive lauern. Dann versuche ich offenen Blickes spazieren zu gehen.
Ich weiß nicht, ob sich mein Blick geändert hat. Ich merke aber schon, dass ich mehr Detailaufnahmen mache. Wenn richtig viel Zeit ist, dann mache ich auch mal inszenierte Bilder (habe ich früher nie gemacht). Auch die Selbstportraits sind neu (Francesca Woodman lässt grüßen).
Was sich geändert hat, ist die Art und Weise, wie ich (Foto-)Zeitschriften lese und Bilder betrachte. Ich sammle Ideen und überlege mir, ob ich etwas in ähnlicher Weise nachmachen möchte (siehe fotoforum 5/12, Seite 20 unten).