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Asien

Wolfgang Bazer
„Fleißiger chinesischer Schüler“


In der Unterstufe der Mittelschule in China dauert ein Schultag neun Stunden. Dann folgen noch zwei bis vier Stunden Hausaufgaben. Hinzu kommen der enorme Notendruck und der Druck durch ehrgeizige Eltern - die Schulzeit ist in China alles andere als ein Zuckerlecken.
http://www.sueddeutsche.de/bildung/drill-an-chinesischen-schulen-chinas-...
https://de.wikipedia.org/wiki/Schulsystem_in_der_Volksrepublik_China
2009 auf dem Campus der Anhui University in Hefei, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Anhui, aufgenommen.
Kategorie: Reise
Rubrik: Asien
Hochgeladen: 13.06.2016
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Keywords: chinesisches Schulsystem,
Hefei, Anhui, Anhui
University


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Kommentare zum Bild

Gelöschter Benutzer
13.06.2016

Sehr schön gezeigt Wolfgang!!
Ohne Fleiß kein Preis....
LG Helmut

Klaus Gärtner
13.06.2016

Fürchterlich was Kindern aufgebürdet wird. Das Spielzeug sieht auch nicht richtig nach Spielzeug aus !
VG Klaus

PeSaBi
13.06.2016

Die Chinesen übertreiben in diese Richtung ...
dafür verlassen unsere Schüler die Schule und sind nicht mal der deutschen Rechtschreibung mächtig ... :(
LG - Petra

Foto-Volker
13.06.2016

Da muss ich PeSaBi zustimmen!
Die Handwerkskammern beklagen auch das schlechte Bildungsniveau der Schulabgänger.
Und dazu kommen noch die schlechten Manieren.
V. G. Volker

Wolfgang Bazer
14.06.2016

Hier noch ein Artikel zum Thema: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/chinesische-schueler-auswendig...
@Petra: Ich finde, "übertreiben" ist das falsche Wort. Der chinesische Ansatz, Wissen von Anfang an als Prüfungsstoff zu vermitteln, ist für meine Begriffe grundsätzlich falsch, da dadurch von vornherein Fantasie, Kreativität und die Fähigkeit zum kritischen, Probleme identifizierenden Denken im Keim erstickt werden. Dieses Manko macht sich beim Studium im Ausland immer wieder deutlich bemerkbar. Wem immer nur eingetrimmt worden ist, den gesamten Stoff der nächsten Prüfung auswendig zu lernen, dem wird später zur Lösung etwas komplexerer Probleme wenig einfallen. Die jahrelange Extrembeschulung macht sich also am Ende unter dem Strich überhaupt nicht bezahlt, chinesische Studierende sind im internationalen Vergleich insgesamt eher schwächer als ihre Kommiliton(inn)en aus europäischen Ländern etwa., auch wenn sie denen auf Teilgebieten etwas voraus haben. Sie haben z.B. bessere Mathematik- und Formelkenntnisse, haben aber eher wenig Ahnung, wie man sie in der Praxis anwendet, um etwa eine Maschine zum Laufen zu bringen...
@Petra und Volker: Das deutsche (oder auch das österreichische) Schulsystem ist für meine Begriffe nicht annähernd vorbildlich. Aber wenn man, um daran etwas zu verbessern, etwas vom chinesischen Schulsystem imitieren würde, würde man alles nur noch viel schlimmer machen.
LG Wolfgang

PeSaBi
14.06.2016

Hallo Wolfgang,
ich wollte damit weder das chinesische Schulsystem verteidigen noch anregen hier Elemente einzuführen ... ich wolle zum Ausdruck bringen, daß Druck und Drill genauso verkehrt sind wie unsere ständige Niveauabsenkungen und Desinteresse an guter Bildung.
Jedenfalls empfinde ich es als sehr schönes, gelungenes Bild.
LG - Petra

khm
14.06.2016

Jedes System erzieht sich die Leute so wie es sie vermeintlich braucht. Ob das auf Dauer genug ist wage ich zu bezweifeln. Kein Platz für das Individium . . . schade!
Gruß Kalle

Bärbel7
16.06.2016

Die armen Kinder - klasse dokumentiert! Gruß Bärbel

Fritze
18.06.2016

Hallo Wolfgang, schön, dass Du mit diesem Bild auf das chinesischen Schulbildungssystem eingehst. Ich habe ja schon unter Deinem Bild „Vier chinesische Jungs“ die mir berichtete Erfahrung eines frustrierten chinesischen Vaters zum Besten gegeben.
Ich denke, dass der Druck durch die Eltern auf die Kinder durch die (mittlerweile abgeschaffte) strikte Einkeindpolitik noch verstärkt wurde.
LG Ernst