Porträt
„Die Priesterin“
Wie eine Monstranz hält die Werbe-Priesterin ihr Produkt ins Bild. Gratisproben werden wie eine Kommunion verteilt, statt Glocken ruft "flotte" Musik die Leute herbei.
Davon leben wir alle.
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Kommentare zum Bild
virtualwalkabout
23.07.2016Priester, Priesterinnen haben früh erkannt, den Menschen fällt es leichter den schönen Schein anzubeten (weil sie wahr'schein'lich selbst auch in ihn verliebt waren, sind)
Der Schein bewahrt das Bild von Macht und Größe;
eine Zurschaustellung, um verehrt, angebetet, um letztlich (so wie hier) in diesem oder jenem Konsumtempel gekauft zu werden.
Ein Stück von der geweihten Hostie kosten, um ein wenig von der Macht zu schmecken, die mit ihren Verheizungen betört und verlockt.
Allerdings er'scheint' es mir, dass es sich hier nicht um eine Priesterin handelt, sondern ebenfalls um ein Schauobjekt, welches selbst ganz und gar die Insignien der Macht anbetet.
Damit müssen wir alle leben.
Gelöschter Benutzer
24.07.2016mehr Schein als Sein im laut beschallten Konsumtempel..
und so trotten die Konsumenten betört daher und frönen
ihrer Kaufeslust und Schnäppchenmentalität....
wie soll man sich auch erwehren, wenn`s von der Priesterin
was umsonst gibt... inclusive dem eingefrorenen
Lächeln ! :-))
das Konzept funktioniert!
unglaublich, was für Unmengen in die Werbung
investiert werden...
selbst bei der Promotion Dame bleibt nicht wenig hängen
Gelöschter Benutzer
24.07.2016du hast es so bearbeitet, daß es abschreckend wirkt. Wenn man davon ausgeht, daß ihr Gesicht das Ergebnis dieser Wundercreme präsentieren soll.
Das gefällt mir.
Pekka H.
25.07.2016Photoshoppen ist billiger. Wirkt auch gegen Falten.
Ansonsten bin ich ganz bei Franziska.