Begegnungen
„Herr Ping Pong“
Herr Ping Pong heißt eigentlich Denis, ist obdachlos und ist vor 15 Jahren von Hamburg nach Köln gekommen. In Hamburg war die Reeperbahn seine Heimat und dort hat er sich kräftig durchs Leben "geschlagen". Er war häufiger in Schlägereien verwickelt, bekam er ein blaues Auge dann stoppte der Kampf, am nächsten Tag kam er zurück und der Kampf ging an der Stelle weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Sein Ping und Pong. Irgendwann wurde es den Behörden zu viel und Denis bekam "Stadtverbot". "Mit dem Alter wird man ruhiger" so sein Credo und er reiste in die Domstadt. "Hier in Köln sind die Leute nett und mit meinem Einkommen habe ich mein Auskommen". Die Hohe Straße ist inzwischen zu seinem Lieblingsplatz geworden.
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Kommentare zum Bild
Thea Bangen
14.08.2016Vielen Dank für seine Geschichte.
peoplewing
30.08.2016Schönes Spiel mit den Spiegelungen. An besten gefallen mir Bilder wie dieses hier: der Mensch als Portrait gut erkennbar, aber auch das Umfeld, hier die Einkaufsstrasse mit ihren Kunden, mit im Bild. Damit wird das ganze aussagekräftiger als ein reines Portrait, finde ich. Freue mich auf Deine weiteren Bilder!
Dass Du über die Menschen etwas mehr schreibst, also mit ihnen redest, gefällt mir auch. Mache das leider zu selten, weil ich mir nicht genügend Zeit nehmen kann derzeit. Vielleicht mein Rentner-Programm ab 70, wenn ich da schon in Rente gehen kann...