Am Wegesrand
„Weißdornbeeren und Blätter“
Die Blüten, Blätter und Beeren des Weißdorn (Crataegus) zählen zu den wichtigen pflanzlichen Herzmitteln. Sie verbessern die Durchblutung der Herzkranzgefäße und schützen so das Altersherz und den Herzmuskel.
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Kommentare zum Bild
PeSaBi
18.08.2016sehr schönes kräftiges Rot und dann mit der Komplementärfarbe ... sehr schön gelungen !
HG - Petra
Frankenwerner
18.08.2016@Anja: danke für Deinen Kommentar, aber Weißdorn zählt im Gegensatz zum Fingerhut NICHT zu den Giftpflanzen. Der Weißdorn wurde im Jahre 1990 zur Heilpflanze des Jahres gekürt
Ich hab' Dir aus Wiki die medizinische Anwendung rauskopiert, die ich auch aus meiner Anwendung in der Praxis voll bestätigen kann . Hier:
Verwendung in der Medizin (Phytotherapie)
Als Heilmittel wird der Weißdorn im europäischen Kulturraum erstmals im 1. Jahrhundert nach Christus von Pedanios Dioscurides erwähnt. Die Verwendung von Heilkräutern wie Weißdorn ist aber auch Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Auch von Indianerstämmen in Amerika ist bekannt, dass sie Weißdorn verwendeten.
In der Pflanzenheilkunde werden verwendet:
Die ganzen oder geschnittenen Blüten tragenden Zweige (crataegi folium cum flore)
Die Scheinfrüchte (crataegi fructus)
Inhaltsstoffe sind oligomere Procyanidine (OPC), glykosidische Flavone wie Vitexin und Vitexin-rhamnosid sowie glykosidische Flavonole wie Rutin und Hyperosid; außerdem finden sich mit einem Gehalt von 0,5 bis 1 % Gerbstoffe.
Haupt-Indikation ist die chronische Myokardinsuffizienz mit daraus resultierendem zu niedrigem Blutdruck in den Stadien I und II nach Definition der New York Heart Association (NYHA).[9] Volkstümlich finden Weißdorn-Blätter mit Blüten aber auch breitere Anwendung – zum Beispiel bei Nervosität.
Weißdorn steigert einerseits die Kontraktionskraft des Herzens, man spricht hier von einem positiv inotropen Effekt, andererseits erweitert er die Gefäße, insbesondere Herzkranzgefäße, und verbessert so die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Viele Herzerkrankungen sind auf einen Sauerstoffmangel des Herzmuskels zurückzuführen. Insbesondere Angina Pectoris und der Herzinfarkt gelten als Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Die Wirkung ist also einerseits teilweise mit Digitalis (positiv inotrop), andererseits mit einem ACE-Hemmer (gefäßerweiternd und darum durchblutungsfördernd) vergleichbar, allerdings über völlig andere Wirkmechanismen und bei anscheinend viel besserer Verträglichkeit, da die unerwünschten Wirkungen (u.a. Kumulierung) der Herzglykoside entfallen.
Zur Herstellung werden die Enden der Zweige mit den Blüten und Blättern abgeschnitten und getrocknet, um daraus Fertigpräparate oder Tee herzustellen.
Frankenwerner
18.08.2016Ergänzung: diese herzwirksamen Pflanzen sind als reine Pflanzenzubereitungen, z.B. Tee, etc. giftig:
Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)
Adonisröschen (Adonis vernalis)
Maiglöckchen (Convallaria majalis)
Meerzwiebel (Scilla maritima).
Hans Peter Matt
18.08.2016Sehr schön im Licht fest gehalten.
Klasse präsentiert. Interessante Info.
Gruß Hans Peter..
Prinzessin 2
18.08.2016sind schon auffällig mit ihrem leuchtenden Rot..interessant was man hier alles lernt...danke dir Werner für die interessante Info...!
Schönen Abend glg Ulrike
JuSy
18.08.2016Ich habs auch nicht gewusst!
Und ja - herbstlich sieht es schon aus.
(mag ich aber noch nicht dran denken...)
LG JuSy
Wolfgang Bazer
18.08.2016Sehr interessant und gut gezeigt!
LG Wolfgang