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Innenarchitektur

Habakuk
„ICHTHYS“


Kategorie: Architektur
Rubrik: Innenarchitektur
Hochgeladen: 23.10.2016
Kommentare: Favoriten7
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Klicks: Favoriten498
Abonnenten: Favoriten4
Kamera: Canon EOS 7D
Objektiv: 10-20mm
Blende: f/9.9
Brennweite: 10 mm
Belichtung: 1/80 sec
ISO: 125
Keywords:


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Kommentare zum Bild

Gelöschter Benutzer
24.10.2016

Formal sehr interessantes Werk, da stellen sich die Fragen,
wo ist unten oder oben und um welches Detail eines Bauwerks handelt es sich hierbei. Der Lichteinfall mit Schattenwurf trägt seinen strukturierten Anteil dazu bei,
in jedem Fall eine Aufnahme die mich auf Anhieb neugierig machte.
LG Angelika

Deine Sichtweise macht das Bild .....gefällt mir sehr ...
LG, Ralf

Stephanie Ser
25.10.2016

Hallo!
Mir gefallen die Farbflächen (weiß/blau ...braun oder ocker), die in schönem Verhältnis zueinander fotografiert sind (Ausschnitt). Ein bisschen 'schwächelt' allerdings die Symmetrie (meiner Meinung nach...).... aber neugierig macht die Aufnahme und was ist das alles nun?
;-)

LG
xxx
Steff

Rüdiger Starke
26.10.2016

Flächenmäßig sehr gut komponiert macht es neugierig und fesselt !
LG, Rüdiger

Cadid
28.10.2016

Ein abstraktes, geniales Kunstwerk von Dir ! Klasse.
Grafisch sehr gekonnt gemacht. LG Irene

helmb
01.11.2016

Eine Perspektive die irritiert aber auch neugierig macht. Nach einigem Kopfverrenken bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die weiße Fläche, welche ich zuerst als Decke gedeutet hatte, die Bodenfläche ist, aber so 100% sicher bin ich mir ehrlich gesagt immer noch nicht. Falls du mit dieser Aufnahme die Betrachter verwirren wolltest, dann ist dir das bei mir auf jeden Fall gelungen.

Gruß Helmut

Habakuk
01.11.2016

Vielen Dank an euch alle. Es ist ein Blick in den Spitz einer tetraedrisch gebauten Kirche. Das Helle ist also genauso eine Wand und ein Dach gleichzeitig, wie der hölzerne Anteil auch.

"ἰχθύς" : Fisch. Ichthys - steht ja auch für eine Kürzestform eines Glaubensbekenntnisses "Iesous, Christos, Theou,Ios, Sotiras" - Jesus, Christus, Gottes Sohn, Erlöser. Auf dieses Wortspiel komme ich weil mich in dieser Präsentation das Formenspiel an den weit geöffneten Mund eines Piranhas/Fisches erinnert. Die weissen Streben werden zu Zähnen, die oberste Vertiefung im Holz zum Auge. Ichtys - in der Kirche. Passend. Dass es für mich ein Piranha ist, mag daran liegen, dass ich es gerne mit Immanuel Kant halte :

„Die Ordnung und Regelmäßigkeit an den Erscheinungen, die wir Natur nennen, bringen wir selbst hinein, und würden sie auch nicht darin finden können, hätten wir sie nicht, oder die Natur unseres Gemüts ursprünglich hineingelegt.“
– Immanuel Kant

Das was wir von der Welt wahrnehmen, ist nur das, was wir in der Welt entdecken wollen und können. Darum ist für mich meist nicht wichtig, dass man auf meinen Bildern das Ding vor Ort wieder erkennt. Davon gibts ja schon tausend Bilder. Vor Ort, da war der Farbkontrast, das warme Braun des Holzes und das kühle Blau der Fensterreihe so zentral. Die Lichtsäulen oder Schattenwürfe auf der weissen Wand bringen Dynamik. Die strengen Formen laden geradezu ein, mit der Positionierung im Rahmen des Bildes zu experimentieren. Dreht das Bild um 90° im Uhrzeigersinn und es wird leichter zu verorten. Aber es verliert viel von dem, was ich persönlich in der Szene sehe, was ich damit verbinde. Es verliert die Auseinandersetzung mit den Gedanken und Assoziationen, die vor Ort für mich entstanden sind. Es ist dann ein Bild, das noch Handwerk ist, aber mit mir kaum mehr zu tun hat.

cheers
Roland