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Skurriles

Frankenwerner
„Bücherrad“


Im Zollmuseum Hitacker steht der Nachbau von Ramellis Lesemaschine. Wiki weiß dazu folgendes:

Ramellis Bücherrad ist eine Lesemaschine von Agostino Ramelli aus dem 16. Jahrhundert, die er in seinem Buch Le diverse et artificiose machine beschreibt.

Es handelt sich dabei um ein rotierendes Lesepult, das das nicht-sequentielle Lesen von etwa zwölf Folianten erlaubt. Die einzelnen Bücher befinden sich auf jeweils eigenen Pulten, zwischen denen durch einen Drehmechanismus gewechselt werden kann, so dass die Bücher „nicht fallen, genau so liegen bleiben, wie sie hingelegt worden sind, sie bleiben immer im gleichen Zustand und wann immer der Leser es wünscht, erscheinen sie so, ohne dass sie irgendwie angebunden oder befestigt werden müssen“.

Ob diese Art der Bücherbetrachtung jemals aktiv genutzt wurde, ist nicht bekannt. Eine Rekonstruktion eines ähnlichen Apparats findet sich in der Herzog August BibliothekWolfenbüttel. Auch im Museum 'Altes Zollhaus' in Hitzacker befindet sich ein ähnliches Bücherrad

Kategorie: Technik
Rubrik: Skurriles
Hochgeladen: 02.11.2016
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Kamera: E-M1
Objektiv: OLYMPUS M.14-150mm F4.0-5.6 II
Blende: f/4
Brennweite: 14 mm
Belichtung: 1/60 sec
ISO: 800
Keywords: Hitzacker; Zollmuseum;
Bücherrad


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Kommentare zum Bild

Frankenwerner
02.11.2016

Tinchen, mit dem Paternostergedanken hast bestimmt recht!! LG, Werner

Wolfgang Bazer
02.11.2016

Sehr interessant!
LG Wolfgang

PeSaBi
03.11.2016

sicherlich sehr praktisch wenn man quer lesen mußte oder wollte, bspw. beim Studium ... solche Zeiten sind nun definitiv vorbei ... sehr schön wenn so etwas im Museum erhalten und erklärt wird ... gut von Dir abgebildet.
HG - Petra

Hannelore Homma
03.11.2016

Das ist ja eine tolle Idee, sowas habe ich noch nie gesehen.
Könnte man gebrauchen, wenn man eine Bedienungsanleitung für eine Kamera hat. Hat man die in mehrfacher Ausfertigung, kann man immer zu der Stelle drehen, auf die man gerade zurück oder vor muss und findet dann seine Seite gleich wieder. Die Bedienungsanleitungen töten einem den letzten Nerv. Da wäre so ein "Bücherpaternoster" ideal.

LG Hannelore