Willkommen zurück im Reich der Lichtbilder, lieber Pekka! Dein perfekt gestaltetes Architekturfoto besticht durch die zwei ganz verschiedenen Bildhälften. Links der Bogen mit den schwungvoll ansteigenden Fensterreihen und rechts das Gemäuer, als Fläche unterschiedlicher Schattierungen, mit den Ästen, die der ruhigen Sachlichkeit Leben und Kontrast hinzufügen. Dazu gehören natürlich auch die Tauben, die der anderen Hälfte Lebendigkeit vermitteln. Dass das Foto so konsequent, genau mittig, geteilt ist, macht für mich den großen Reiz aus. Zwei Hälften, die sich im Widerspruch wundervoll ergänzen. Nicht zu vergessen die Tonung. Die perfekt zur Architektur des Dritten Reiches passt. Mein Favorit.
was freue ich mich wieder von dir zu 'hören',
herzlich willkommen zurück, (oder was sind wir froh, dass du wieder da bist!!!)..
ich bin ja so gar nicht profi und sage einfach so aus dem bauch heraus:
ich brauche die zweige nicht,
wenn jemals drittel, dann hier,
magenta, mmhhhhh, warum?,...
super gesehen, super fotografiert, grafik vom feinsten....
ja so sind sie eben, die neulinge....
Die mittige Teilung ist gewollt, schon bei der Aufnahme. Die 'Mittig geht gar nicht'-Regel hat etwas mit der (salopp gesprochen) 'langweiligen' Bildwirkung der Bildmitte zu tun. Das kann man absichtlich einsetzen. Hier ist aber genau das Gegenteil beabsichtigt. Mit der mittigen vertikalen Teilung in zwei Bildhälften beabsichtigte ich eine gewollte Irritation, die m. E. dadurch entsteht, dass man das Bild eher nicht als Ganzes (wie bei einer 2:1-Aufteilung) wahrnimmt. Bei mir jedenfalls springt der Blick zwischen den Bildhälften hin und her. Die Bildmitte selbst kann gar nicht langweilig wirken, da die Linie zur optischen Trennlinie wird.
Das meine Gedanken zum Bild. Kann man natürlich auch anders sehen oder wahrnehmen. Aber in einem sind wir uns einig: Die Bildaufteilung ist kein Gesetz, sondern ordnet sich der Absicht des Fotografen unter. Und der Betrachter hat eine eigene Sicht und kennt diese Absicht nicht. Und muss sie auch gar nicht kennen ...
Kommentare zum Bild
Lothar Mantel
19.04.2017Willkommen zurück im Reich der Lichtbilder, lieber Pekka! Dein perfekt gestaltetes Architekturfoto besticht durch die zwei ganz verschiedenen Bildhälften. Links der Bogen mit den schwungvoll ansteigenden Fensterreihen und rechts das Gemäuer, als Fläche unterschiedlicher Schattierungen, mit den Ästen, die der ruhigen Sachlichkeit Leben und Kontrast hinzufügen. Dazu gehören natürlich auch die Tauben, die der anderen Hälfte Lebendigkeit vermitteln. Dass das Foto so konsequent, genau mittig, geteilt ist, macht für mich den großen Reiz aus. Zwei Hälften, die sich im Widerspruch wundervoll ergänzen. Nicht zu vergessen die Tonung. Die perfekt zur Architektur des Dritten Reiches passt. Mein Favorit.
Liebe Grüße Lothar
MGlück
19.04.2017was freue ich mich wieder von dir zu 'hören',
herzlich willkommen zurück, (oder was sind wir froh, dass du wieder da bist!!!)..
ich bin ja so gar nicht profi und sage einfach so aus dem bauch heraus:
ich brauche die zweige nicht,
wenn jemals drittel, dann hier,
magenta, mmhhhhh, warum?,...
super gesehen, super fotografiert, grafik vom feinsten....
ja so sind sie eben, die neulinge....
GGGGLG Magdalene
Pekka H.
21.04.2017Die mittige Teilung ist gewollt, schon bei der Aufnahme. Die 'Mittig geht gar nicht'-Regel hat etwas mit der (salopp gesprochen) 'langweiligen' Bildwirkung der Bildmitte zu tun. Das kann man absichtlich einsetzen. Hier ist aber genau das Gegenteil beabsichtigt. Mit der mittigen vertikalen Teilung in zwei Bildhälften beabsichtigte ich eine gewollte Irritation, die m. E. dadurch entsteht, dass man das Bild eher nicht als Ganzes (wie bei einer 2:1-Aufteilung) wahrnimmt. Bei mir jedenfalls springt der Blick zwischen den Bildhälften hin und her. Die Bildmitte selbst kann gar nicht langweilig wirken, da die Linie zur optischen Trennlinie wird.
Das meine Gedanken zum Bild. Kann man natürlich auch anders sehen oder wahrnehmen. Aber in einem sind wir uns einig: Die Bildaufteilung ist kein Gesetz, sondern ordnet sich der Absicht des Fotografen unter. Und der Betrachter hat eine eigene Sicht und kennt diese Absicht nicht. Und muss sie auch gar nicht kennen ...
LG Pekka