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Anke Jensen-Giehler
„Kunstpause - 1 - quer“


Die Düsseldorfer Kunstakademie ist seit 1762 eine der Wiegen der künstlerischen Ausbildung in Deutschland. Berühmtheiten wie Joseph Beuys, Otto Piene, Heinz Mack, Gerhard Richter, Bernd und Hilla Becher sowie viele weitere wirkten hier und bildeten Generationen junger Menschen aus.

Alljährlich, vor oder nach  Karneval, öffnen sich hier die Türen zum "Rundgang" und jedermann und -frau sind eingeladen, sich ein Bild zu machen von dem, was die Kunstakademie hervorbringt. Die Studenten stellen ihre Werke in ihren Klassenräumen vor, in denen sie das Jahr über gearbeitet haben.

Das ist nicht nur für Angehörige und Kunstinteressenten spannend. Es ist auch beeindruckend, in diesem alt-ehrwürdigen Gebäude mal hinter die Kulissen schauen zu dürfen.

So habe ich bei verschiedenen "Rundgängen" nicht nur Studenten und ihre Kunst bewundert, sondern auch die Treppen, Flure, Interieurs ...

Die Klassenräume sind eigentlich - wenn man von den Kunstobjekten absieht -total leer und besitzen nur ein einziges "Möbel": ein Waschbecken.

Dieses hat es mir angetan und ich finde: es erzählt viele Geschichten.

Wie unterschiedlich solch ein Gebrauchs-Objekt benutzt werden kann ... das zeigt meine kleine Fotoserie "Kunst-Pause".

(weitere Fotos aus der Serie findet Ihr auf meiner HP)
Viele Spaß!

Kategorie: Urban
Rubrik: Andere
Hochgeladen: 12.03.2013
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Kamera: NIKON D80
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Brennweite: 12 mm
Belichtung: 1/125 sec
ISO: 400
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Kommentare zum Bild

Anke, wirklich rein aus gestalterischer Sicht reichte mir das Frauenkunstwerk. Das ist mir hier schon wieder zu viel. Die Bildaussage in Deinem anderen Format war klarer und damit eindeutiger. Bin mal gespannt, was andere dazu sagen.
LG Burghard

Anke Jensen-Giehler
12.03.2013

Hallo Burghard, verstehe ich Dich richtig? Soll ich hier das Waschbecken abschneiden? Neeee!!
LG Anke

Sorry, Anke, blöd ausgedrückt!
Ich meine natürlich bezogen auf Dein "Kunstwerk -1-",
dass mir das Frauenkunstwerk dort zum Waschbecken reicht.

Gelöschter Benutzer
12.03.2013

Anke, ich möchte Burghard beipflichten: die Verbindung aus Waschbecken und Hochkantfrauenbildnis der ersten Version dieses Motivs spicht mich mehr an, da die Bildaussage verdichteter, mehr aufeinander bezogen ist... VG Peter

manhof
23.03.2013

Muss gestehen, dass mir diese Variante besser gefällt als “Kunstpause-1”.
Für mich ist hier die Bildaussage klarer und eindeutiger. Hier bringe ich das Waschbecken sofort mit den Kunstwerken, oder die Kunstwerke sofort mit dem Waschbecken in Verbindung. Das ist bei der anderen Variante nicht so spontan der Fall gewesen. Allerdings habe ich die Erklärung zu den Bildern erst später gelesen.
Schade, dass da bisher nicht noch mehr Meinungen gekommen sind.
Herzliche Grüße, Manfred

Werner H Meier
19.04.2013

Eine wirklich ungewöhnliche Serie. Auf die Idee Waschbecken zu fotografieren muss man erstmal kommen. Dies Bild ist mein Favorit, weil es für mich am besten die Entstehung von Kunst symbolisiert, denn der Künstler muss seine Vorstellungen ja realisieren und dazu bedarf es ganz profaner und manchmal auch schmutziger Arbeit.
Formal gefällt mir diese Version besser als Kunstpause-1.
Schöne Grüße
Werner