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Black Friday

Frankenwerner
„Holznagelmaschine“


Eine einst große Hilfe für den Schuster, wenn es um das Besohlen von Schuhen und Stiefeln ging. Die Maschine ist mit kleinen Holzstiften gefüllt und nagelt sie durch die neue Sohle. Der korrekte Fachbegriff lautet "Schuhpflockmaschine."
Gesehen im Dörpsmuseum Münkeboe.
Kategorie: Aktionen
Rubrik: Black Friday
Hochgeladen: 06.03.2020
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Kamera: E-M1MarkII
Objektiv: OLYMPUS M.14-150mm F4.0-5.6 II
Blende:
Brennweite: 18 mm
Belichtung: 1/5 sec
ISO: 800
Keywords:


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Kommentare zum Bild

Holzinger Bruno
06.03.2020

Hallo Werner, den runden Behälter werden die Nägel eingefüllt, bei Fußauslösung werden sie an einem Stößel aufgenommen, vorher in die richtige Lage gebracht und in den Schuh gedrückt.
Die Schuhaufnahme konnte man in verschiedene Richtungen bewegen.
Solche Maschinen gibt es auch zum Nieten, tolles Bild.

VG, Bruno

Frankenwerner
06.03.2020

Lieber Bruno, ich bewundere immer wieder Dein umfassendes, fundiertes technisches Wissen. Die Pflockmaschine habe ich leider nur so in Ruhe gesehen, es wäre toll, sie in Betrieb betrachten zu können. Wie bei vielen Museumsbildern stehen die Exponate halt auf engstem Raum und oft bei schlechten Licht. aber schön, wenn's halbwegs "verständlich" rüberkommt. Schönes WE und herzliche Grüße, Werner

fotopassion
06.03.2020

ein großartiges Relikt aus vergangenen Handwerkerzeiten. Zusammen mit Deiner und Brunos Erklärung noch zusätzlich spannend.
Claudia

PeSaBi
06.03.2020

da war das Handwerk schon ein Stück weit technisiert … sehr interessant was es so alles an "vergessenen" Hilfsmitteln gibt.
HG - Petra

EsKa67
06.03.2020

Ich bin immer wieder überrascht, was du so an alten Relikten zu Tage beförderst um sie uns zu zeigen und erklären, Werner. LG, Sabine

stef
06.03.2020

toll was es alles so gibt.danke fürs zeigen.lg.guido

albrecht
06.03.2020

eine maschine aus arnstadt in thüringen | einiges hält länger ...

HorstN
06.03.2020

Was es nicht alles gibt - noch nie davon gehört. Eine tolle Doku, vor allem zusammen mit Brunos Ergänzungen.
LG Horst

Verdella
06.03.2020

Das ist eine sehr interessante Maschine, lieber Werner. Ich finde Deine nostalgischen Fundstücke immer wieder erstaunlich. Vielleicht sollte ich auch mal wieder in ein Museum gehen...
LG Verena

Big Joe
06.03.2020

Bin erstaunt was es alles gibt. Wäre nie auf die Idee
gekommen, das man mit Holzpflöcken die Schuhe
nagelt, dachte eigentlich mehr an Nähte ..
Was Du so alles auf Deinen Streifzügen findest, lieber
Werner, ganz fabelhaft !!!!!!
Münkeboe, wo ein alter Freund wohnt, & ich noch nie
in dem Museum :((
Dir ein wunderbares WE, hoffen wir das ab & an die Sonne
scheint :)
Herzliche Grüße
Joe ;)

Frankenwerner
07.03.2020

@Alle: Vielen herzlichen Dank für eure Kommentare. Unsere Museumslandschaft hat sich zum Guten verändert, weg vom Schleichen von Vitrine zu Vitrine und hin zum lebendigen Museum. Münkeboe mit seinen Aktionstagen ist ein Beispiel dafür und ich kann nur jeder und jedem raten, diese Aktionstage zu nutzen. Es gibt wirklich viel zu sehen, wenn 100 Jahre des völlig autarken Dorfes zum Leben erwachen. Unweit davon -so um 6 Km entfernt _ liegt das Freilichtmuseum Moordorf, in dem man /frau das harte Leben der ersten Moorsiedler nachempfinden kann.
Aber auch die Küstenorte Ostfrieslands haben spannende Museen, z.B. das Sielmuseum in Carolinensiel.
Und dann gibt's die dänischen Museen, deren Newsletter ich abonniert habe. Gibt's auch auf deutsch oder englisch, aber der dänische ist informativer und umfangreicher. Roskilde zeigt den traditionellen Bootsbau, Lejre führt im Legendenland (Sagnslandet) durch die Zeitepochen Steinzeit, Bronze- und Eisenzeit und zeigt einige Techniken wie das Färben mit Pflanzenfarben, Schmieden u.a.m.
Bork bei Hvidesande beherbergt ein großes Wikingerkamp und hat viele Angebote für Kinder - und natürlich für Fotografen/innen.
Vielleicht habt ihr ja Lust, LG, Werner