Black Friday
„Holznagelmaschine“
Eine einst große Hilfe für den Schuster, wenn es um das Besohlen von Schuhen und Stiefeln ging. Die Maschine ist mit kleinen Holzstiften gefüllt und nagelt sie durch die neue Sohle. Der korrekte Fachbegriff lautet "Schuhpflockmaschine."
Gesehen im Dörpsmuseum Münkeboe.
Gesehen im Dörpsmuseum Münkeboe.
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Kommentare zum Bild
Holzinger Bruno
06.03.2020Hallo Werner, den runden Behälter werden die Nägel eingefüllt, bei Fußauslösung werden sie an einem Stößel aufgenommen, vorher in die richtige Lage gebracht und in den Schuh gedrückt.
Die Schuhaufnahme konnte man in verschiedene Richtungen bewegen.
Solche Maschinen gibt es auch zum Nieten, tolles Bild.
VG, Bruno
Frankenwerner
06.03.2020Lieber Bruno, ich bewundere immer wieder Dein umfassendes, fundiertes technisches Wissen. Die Pflockmaschine habe ich leider nur so in Ruhe gesehen, es wäre toll, sie in Betrieb betrachten zu können. Wie bei vielen Museumsbildern stehen die Exponate halt auf engstem Raum und oft bei schlechten Licht. aber schön, wenn's halbwegs "verständlich" rüberkommt. Schönes WE und herzliche Grüße, Werner
fotopassion
06.03.2020ein großartiges Relikt aus vergangenen Handwerkerzeiten. Zusammen mit Deiner und Brunos Erklärung noch zusätzlich spannend.
Claudia
PeSaBi
06.03.2020da war das Handwerk schon ein Stück weit technisiert … sehr interessant was es so alles an "vergessenen" Hilfsmitteln gibt.
HG - Petra
EsKa67
06.03.2020Ich bin immer wieder überrascht, was du so an alten Relikten zu Tage beförderst um sie uns zu zeigen und erklären, Werner. LG, Sabine
stef
06.03.2020toll was es alles so gibt.danke fürs zeigen.lg.guido
albrecht
06.03.2020eine maschine aus arnstadt in thüringen | einiges hält länger ...
HorstN
06.03.2020Was es nicht alles gibt - noch nie davon gehört. Eine tolle Doku, vor allem zusammen mit Brunos Ergänzungen.
LG Horst
Verdella
06.03.2020Das ist eine sehr interessante Maschine, lieber Werner. Ich finde Deine nostalgischen Fundstücke immer wieder erstaunlich. Vielleicht sollte ich auch mal wieder in ein Museum gehen...
LG Verena
Big Joe
06.03.2020Bin erstaunt was es alles gibt. Wäre nie auf die Idee
gekommen, das man mit Holzpflöcken die Schuhe
nagelt, dachte eigentlich mehr an Nähte ..
Was Du so alles auf Deinen Streifzügen findest, lieber
Werner, ganz fabelhaft !!!!!!
Münkeboe, wo ein alter Freund wohnt, & ich noch nie
in dem Museum :((
Dir ein wunderbares WE, hoffen wir das ab & an die Sonne
scheint :)
Herzliche Grüße
Joe ;)
Frankenwerner
07.03.2020@Alle: Vielen herzlichen Dank für eure Kommentare. Unsere Museumslandschaft hat sich zum Guten verändert, weg vom Schleichen von Vitrine zu Vitrine und hin zum lebendigen Museum. Münkeboe mit seinen Aktionstagen ist ein Beispiel dafür und ich kann nur jeder und jedem raten, diese Aktionstage zu nutzen. Es gibt wirklich viel zu sehen, wenn 100 Jahre des völlig autarken Dorfes zum Leben erwachen. Unweit davon -so um 6 Km entfernt _ liegt das Freilichtmuseum Moordorf, in dem man /frau das harte Leben der ersten Moorsiedler nachempfinden kann.
Aber auch die Küstenorte Ostfrieslands haben spannende Museen, z.B. das Sielmuseum in Carolinensiel.
Und dann gibt's die dänischen Museen, deren Newsletter ich abonniert habe. Gibt's auch auf deutsch oder englisch, aber der dänische ist informativer und umfangreicher. Roskilde zeigt den traditionellen Bootsbau, Lejre führt im Legendenland (Sagnslandet) durch die Zeitepochen Steinzeit, Bronze- und Eisenzeit und zeigt einige Techniken wie das Färben mit Pflanzenfarben, Schmieden u.a.m.
Bork bei Hvidesande beherbergt ein großes Wikingerkamp und hat viele Angebote für Kinder - und natürlich für Fotografen/innen.
Vielleicht habt ihr ja Lust, LG, Werner