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Nur mal zeigen

Frankenwerner
„VORSICHT, REHE!“


Gestern, 28.5.5.2020, gab es in meiner Gegend zwei beinahe-Unfälle mit Rehen.
Die Gründe: Im Mai gibt es Nachwuchs. Die Muttertiere legen ihre Kitze in der Deckung ab und suchen sie auf, um sie saugen zu lassen. Das ist eine Ursache für plötzliche Rehbegegnungen bei der Fahrt durch waldreiches  Gebiet.
Der zweite Grund sind die verstörten einjährigen Jungrehe, die bisher in engem Kontakt mit ihrer Mutter gelebt hatten, Wenn das Muttertier ein neues Kitz zur Welt bringt, verjagt es das Jungreh und läßt vorerst keine Nähe zu. Das so verstörte Jungtier reagiert dann völlig "kopflos" und panisch und quert plötzlich Straßen und wird zum Unfallrisiko. 
Das ist die Situation im Mai. 
Es wiederholt sich Ende Juli/Anfang August zur Rehbrunft, wenn die Tiere nur noch hormongesteuert sind und über die Straßen stürmen. 


Kategorie: Diverses
Rubrik: Nur mal zeigen
Hochgeladen: 29.05.2020
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Kamera: E-M1MarkIII
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Kommentare zum Bild

Cor.Lin
29.05.2020

Gestern habe ich zum ersten Mal das "Schreien" eines Rehs gehört und mich wirklich richtig erschrocken. (Ich konnte es zu dem Zeitpunkt auch nicht einordnen, erst abends bei der Recherche im Internet.) Ich habe das Tier nicht gesehen, habe erst an einen (wilden) Hund gedacht und die Beobachtung des Schwarzspechtes abgebrochen und habe mich dann 100 Meter weiter mit der Fütterung der Buntspechte beschäftigt... Ich bin wg. Wildwechsel (und ambitionierten Radfahrern) sowieso immer sehr vorsichtig auf den Straßen im Taunus.
LG
Corinna

Frankenwerner
29.05.2020

Corinna, da hat sich vermutlich ein Rehbock "geärgert. Sein "Schrecken" klingt wie ein heißeres Bellen. Wirklich wichtig und blechschonend ist das langsame und vorsichtige Fahren durch Waldgebiete, besonders, wenn alte Fernwechsel von den Straßen zerschnitten sind.
LG Werner

Gerhard Mielenz
29.05.2020

den krötentod hat man ganz gut in den griff bekommen zur zeit der krötenwanderung,die sperrt man mit dem kleinen zaun an den straßen einfach ein, bei rehen ist das schwieriger.........die reflektierenden cd-scheiben erfüllen meines erachtens nicht ihren zweck, und wild lebende rehe einzusperren, ist auch umständlich, vor allem uneffektiv............
aber könnt man nicht den menschen einsperren, wenigstens zur brunft und solange die jungtiere gestillt werden. hat bei einem kitzekleinen virus recht gut funktioniert, sollte also bei so großen tieren gar kein problem sein, noch dazu, wo das geliebte auto ja auch schaden nehmen könnte, oder :-)

Frankenwerner
29.05.2020

Ja, Gerhard. Ein bißchen mehr Kenntnis über die Abläufe in der Wildbahn und beim Rehwild würde schon helfen. Du glaubst nicht, mit welchem Karacho manche hier durch waldreichen Gebiete brettern. Und die reflektierenden CDs bringen nichts. Es hilft halt nur: Runter vom Gas, Achtsamkeit und erhöhte Bremsbereitschaft, auch wenn der Hintermann rot anläuft - oder meint, riskant überholen zu müssen. VG Werner

stef
31.05.2020

ja das ist ein ungelöstes Problem. Da hilft nur eines runter vom Gas.lg.guido

albrecht
20.06.2020

müßte nicht : vorsicht menschen stehen?

Frankenwerner
21.06.2020

Albrecht, aus Sicht der Rehe hast Du völlig Recht. Aber verglichen das mal den Autofahrern...

albrecht
21.06.2020

Guten morgen werner ... ich denke, wir menschen sollten die klügeren sein ... das bild passt toollll!