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Im Vorbeigehen

Anke Jensen-Giehler
„Wandgeschichten, Valencia - 2“


"Papa, ist das Street-Art?"
Kategorie: Street
Rubrik: Im Vorbeigehen
Hochgeladen: 24.01.2014
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Kamera: NIKON D80
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Blende: f/4.5
Brennweite: 18 mm
Belichtung: 1/80 sec
ISO: 400
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Kommentare zum Bild

Werner H Meier
24.01.2014

Im Gegensatz zum Vater meine ich ja, das gilt allerdings nicht für die zusätzlichen Schmierereien.
Schöne Grüße
Werner

Dorothea
25.01.2014

Eine schöne kleine Serie über "künstlerisch" gestaltete Wände, bei der ich mal wieder feststelle, dass vieles eben doch im Auge des Betrachters liegt ;-)
Glücklicherweise!
LG Dorothea

Dorothea
25.01.2014

Hallo Jochen,
bei meinen "SchriftStücken" handelt es sich nicht um abgebildete "Kunstwerke", sondern um Mauern mit Putz- und Plakatresten.
Nun stellt sich mir die Frage, ob dann z.B. auch Bauwerke und deren Teile, wie die hier in der Community z.B oftmals gezeigten, frontal aufgenommenen Fenster oder Fassadenteile nicht auch einfach nur abfotografierte Architekten-Kunstwerke sind. Und was ist mit Landschaften, Blumen, Detailaufnahmen von Rost, Eisblumen . . . ?
LG Dorothea

Dorothea
25.01.2014

@ Jochen:
Ich gebe Dir aber Recht, was das Fotografien von z.B. Graffitis angeht, bei denen nur das "Kunstwerk", ohne jedes "Beiwerk" abgebildet ist.
Ich habe das an anderer Stelle einmal mit dem Abfotografieren der "Mona Lisa" verglichen:
Nur das Bild fotografiert, ist eine reine Kopie des Kunstwerkes, aber das Bild in seinem Umfeld, dem Raum im Louvre, vielleicht noch mit Absperrband oder Besuchern, das ist, für mich, ein eigenständiges Foto.
LG Dorothea

Ekkehard Below
25.01.2014

Diese deiner Wandgeschichten gefällt mir am besten.
Schön, wie du die Umgebung des für mich bildbestimmenden Streetartelements "Dialog" einbezogen hast. So erhält das Foto für mich eine eigenständige Bedeutung.
Ich bin bei dir und bei Jochen bezogen auf die Krtik an Fotografien, die insbesondere zweidimensionale bildliche mehr oder weniger kunstvolle Darstellungen einfach nur ablichten. Worin besteht dann die kreative Tätigkeit des Fotografen/der Fotografin? Der künsterische Wert des Originals überträgt sich nicht auf die Ablichtung. Sobald der Gesichtspunkt der Abbildung des Raums in die Fläche ins Spiel kommt, wie bei nahezu jeder Architektur- oder Naturaufnahme ändert sich diese Situation.
LG Ekkehard

Anke Jensen-Giehler
25.01.2014

Ich danke Euch allen für Eure Kommentare und Dorothea, Jochen und Ekkehard für die besonders anregende Diskussion. Vielleicht kommen ja noch weitere Meinungen dazu...?
Ich melde mich auch nochmal zu dem Thema, aber heute Abend bin ich zu müde ;-)
LG Anke

Anke Jensen-Giehler
27.01.2014

Eure angeregte Diskussion zu meiner kleinen Serie zeigt, wie sehr Ihr Euch mit den Gedanken von JK auseinandergesetzt habt und das freut mich sehr. Die Vielfalt der Meinungen und Überlegungen macht Lust auf mehr und ist das Schöne an dieser ffC.
Wer mein fotografisches Spektrum kennt, der weiß, dass ich kein "nur-Abfotografierer" bin und ich meine, dass ich in dieser Bildergruppe jeweils einen Kontext hergestellt habe zu Ort, (Valencia-1u.2), Zeit (Paris -1) und Sprachbereich (Paris-2, Valencia-2), Umfeld (Valencia-1 in einer Abbruch-Gasse und Paris-2 ein isoliert stehendes Eck-Hochhaus)
Jochen, ich werde gut aufpassen, dass es bei meinen Bildern nicht "zu beliebig" wird... :-)
LG Anke

Peter Wahlich
28.01.2014

spät, hoffentlich nicht zu spät möchte ich einen weiteren Aspekt in die Diskussion einbringen:
MIr fällt in Anlehnung an Erich Fromm ein, dass ein sog. "abfotografieren von Kunstwerken" nur ein Problem darstellt, wir es unter dem Gesichtspunkt des "Haben" beurteilen. Betrachten wir ein Motiv unter dem Aspekt wie es auf uns wirkt, was es auslöst oder welche Geschichte es uns erzählt und entwickeln diese Phantasien in unserer Fotografie weiter, so hat dies fm nichts mit dem Besitz oder Festhalten an einem Motiv zu tun, sondern mit unserem Sein (als Menschen im allgemeinen und Fotografen im besonderen).
In diesem Sinne ist auch eine Detailansicht fm zumindest ein dokumentierender Ausdruck meiner fotografischen Auseinandersetzung mit dem Motiv und damit meines kreativen Ausdrucks. Wenn dies beim Betrachter ankommt, umso besser. Dabei nehme ich niemandem etwas weg, sondern stelle m.E. mindestens die eigentliche künstlerische "Schöpfung" anerkennend heraus. VG piet

Anke Jensen-Giehler
28.01.2014

Piet, es ist nie zu spät...
Danke für Deine "frommschen" Gedanken zu dieser Diskussion.
LG Anke

Gelöschter Benutzer
03.02.2014

Hallo Anke, auch ich bin sehr spät auf den Zug hier aufgesprungen. Interessante Diskussionbeiträge. Das was Piet ausgedrückt hat, trifft am ehesten meinen Nerv.
Schöne Serie
LG Rolf