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Probleme und Lösungen

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Die uralte Frage RAW oder JPG...?

Hallo zusammen.

Bin erst ganz am Anfang der Digitalfotografie und zur "Wegfindung" stellt sich mir nun desöfteren die o. g. Frage. 

Einerseits kann man mit einer RAW-Format Nachbearbeitung sicherlich "einiges anstellen", andererseits frag ich mich, warum muss man das eigentlich? Verliert ein nachbearbeitetes Bild nicht an Authentizität? Ist das dann nicht ein wenig wie bei der Gala, der Bunten etc....? Alles mehr Schein als Sein? Und in Zeiten von fb & co..., was stelle ich letztlich mit einem "nahezu unteilbaren" 10 MB-Bild an, wenn ich nicht gerade ein Plakat draus machen will?

Überzeugt mich mal vom RAW-Format. 

Grüße.


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*Seufz.. die Zeit für 7000 Bilder die Woche hätte ich gern mal..

Bilder - keine Knipsereien

Hallo Stephan!

Ja 15 kg sind ein schönes Stichwort. Am WE hatte ich mal ein altes Objektiv mit. Man macht sich Sorgen ob ein modernes Kameragehäuse das trägt und schiebt altersbedingte Rückenleiden auf die Schlepperei in der Jugend.
Dein Tipp via PN funzt übrigens nicht.. :-(
Wer die Leistungsfähigkeit seines Sensors "entfesselt" nutzen will, muss sich mit RAW "rumschlagen". Wem das fertige Ergebnis aus der Kamera als JPG reicht ist gut bedient damit. Unbestritten lassen sich JPG's bearbeiten - auch in der "Belichtung"!
Im Web landet eh meist alles als JPG.

Hier mal ein Beispiel das Grenzen aufzeigt - auch im RAW. Nur mal die "Belichtung" soweit zurückgenommen, damit man sieht wo die Grenzen sind.

Forenbeitrag Bild 1
Naja.. Analog war toll - nur die viele Chemie, einmal von den Kosten abgesehen,lässtdas ganze mitlerweile doch sehr unzeitgemäß wirken. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wo Fixierer & Co zu meiner Schulzeit entsorgt wurden...
von Gelöschter Benutzer
Und der ganze Elektroschrott erst.......
Njaja.. neben der alten R6 gibt es hier Voigtländer, Agfa, Kodak, Minolta, Tamron undundund-Müll. C.A. 2 Kartons voll.. Staubt ein..wird /ist Abfall..
Das ganze digitale Gesumse hingegen ist noch in Betrieb - so ab Panasonic TZ1 und Oly E510 aufwärts..

Aus praktischer Sicht eine einfache Rechnung
von Gelöschter Benutzer


Zitat Thea Bangen
Njaja.. neben der alten R6 gibt es hier Voigtländer, Agfa, Kodak, Minolta, Tamron undundund-Müll. C.A. 2 Kartons voll.. Staubt ein..wird /ist Abfall..
Das ganze digitale Gesumse hingegen ist noch in Betrieb - so ab Panasonic TZ1 und Oly E510 aufwärts..

Aus praktischer Sicht eine einfache Rechnung
Siehste! Und da ist doch der weiterführende Gedanke nah welche Rohstoffe zum Bau moderner Digitalkameras und deren Speichermedien verwendet werden und wie durch die Gewinnung dieser die Umwelt belastet wird.......wenn schon Vergleiche-
PS. Bei dem letzten Bildbeispiel bin ich mir sicher annähernd das gleiche mit JPG-BEA herauszuholen.
Was mich eher stört ist der Umstand, dass hier gelegentlich mangels Nachfrage teilweise tolle Linsen über den Jordan gehen weil sie nicht mehr zu gebrauchen sind anstelle zumindest gutes Glas noch zu bergen. Neu aufschleifen und wieder verbauen...

Naja.. übrigens bin ich bei dir, was das letzte Beispiel angeht.. ich teste hier eben RAW vs Jpg in der Bearbeitung und stelle wieder fest: tut sich nix mehr. Nur - so ein mieses Fotoergebnis wäre erst gar nicht auf meinem PC gelandet.
Man sieht es doch auf dem Display, bemerkt seinen Fehler und da ein Berg so schnell nicht wegläuft, schiesst man ein neues mit überlegteren Einstellungen?
von Gelöschter Benutzer
Oder man macht halt tollkühne Selbstversuche zwecks Beweisführung!
Im Übrigen sind überbelichtete Fotos weitaus schwieriger zu einem vernünftigen Ergebnis zu bearbeiten als unterbelichtete.
Egal ob RAW oder JPG.
eine gute Nacht wünschend-Herr V.
Wer digital fotografiert und nicht die Bilder bearbeit verliert eindeutig an Qualität.
Keine noch so teure Kamera kann immer das optimale Bild ablichten
Bei mir nur in Raw
Joachim


Zitat der onkel
hallo noch mal
hier wird permanent über qualitätskriterien gesprochen. schön und gut. und---- WAS hat das mit dem foto zu tun?
die bilderflut perfekter fotos ist gerade zu inflationär. da stimmt alles, bis ins letzte detail. aber, das wichtigste-- die aussage, das was ein foto, wenn es denn gut genug ist, den betrachter in seinen bann zu ziehen bwirkt, wird oft vernachlässigt.
daran wird die fotografie irgendwann kaputt gehen.
seien wir doch mal ehrlich. erfolgreiche fotos werden kopiert- von uns allen- bis zum erbrechen. ich kann sie nicht mehr sehen, diese gleichförmigkeit, diesen immer ins bild geprügelten qualitätsfetischismus. wo nur noch parameter angelesenes halbwissen und ein möglichst teueres werkzeug die kriterien sind die ein angeblich gutes bild ausmachen.
ein foto muss ansprechen, innehalten lassen,berühren, schockieren, freude,nachdenklichkeit erzeugen, es muss etwas transportieren, -----dann ist es ejn gutes foto. egal in welchen format. l.g. werner

Das ist alles richtig. Deswegen geht die Diskussion hier schon lange in die falsche Richtung. Weder die Entscheidung für jpg noch die Entscheidung von RAW hat etwas mit Kreativität zu tun. Man sollte eigentlich gar nicht über solche Basics reden,  aber wer jpg benützt, dem sollte bewusst sein, dass den Bearbeitungsmöglichkeiten damit gewisse Grenzen gesetzt sind.
Ich kann nur immer wieder das Beispiel s/w-Fotografie bringen, weil es da definitiv überhaupt kein "ooc"-jpg gibt und auch nicht früher in analogen Zeiten gab. s/w musste schon immer bearbeitet werden, früher mit Geplantsche im Labor, jetzt mit Software. Und da entscheide ich mich natürlich für die bessere Datenbasis RAW.

Im übrigen ist der Versuch, hier mit Bildbeispieln nachzuweisen, dass man jpg genauso bearbeiten kann, schon deswegen verfehlt, weil man solche Vergleiche vernünftig nur an
a) 100%-Crops der Originaldatei machen kann, und
b) dann auch mit 16-bit-Daten,
die man aber eben nicht übers Web transportieren kann. Daher lasst doch diesen Schmarren...  

Ich bin auch müde....  
Stephan

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