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Probleme und Lösungen

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Erste Versuche mit einem Macroobjektiv

von Gelöschter Benutzer
Hatte mir für meine Canon 5DM3 ein Marcoobjektiv der Marke Tamron (90mm/2.8 SP VC) gekauft.
Nach ersten Versuchen war ich doch sehr enttäuscht.
Ist doch nicht so einfach wie mit normalen Zoom-Objektiven zu handieren.

Was mache ich hier noch falsch.
Über Anregeungen bzw. Hilfe würde ich mich freuen.

Grüße
Jürgen
Forenbeitrag Bild 1

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von Gelöschter Benutzer
Was gefällt Dir denn selber nicht am gezeigten Foto ?

LG 
Franky
von Gelöschter Benutzer


Zitat Franky
Was gefällt Dir denn selber nicht am gezeigten Foto ?

LG 
Franky

Vielleicht die Blüte im HG.
Allgemein das Arbeiten mit einem Macroobjektiv.
Der kurze Schärfebereich von einigen Millimetern.
Das Bild habe ich aus der Hand, ohne ein Stativ  geschossen.
von Gerti
Ich weiß nicht warum dir deine Aufnahme nicht gefällt , ist doch gut geworden ,eben dieser knappe Schärfeverlauf steht diesem Motiv sehr gut  auch farblich passt es sehr gut

LG Gerti
Hallo Jürgen, 

ich finde dein Foto toll, Schärfentiefe und Farben gefallen mir sehr gut. 
Wenn ich meine ersten Bilder im Makrobereich mit deinem vergleiche, dann 
ist dieses eine hier um Welten besser!

Grüsse Martin
Hallo Jürgen,

das Makroobjektiv entbindet Dich nicht von einem überlegten Bildaufbau - wenn Dir die Blüte im Hintergrund nicht gefällt, hättest Du das vor der Aufnahme berücksichtigen müssen... spätestens jedoch nach der ersten Aufnahme ;-).
Die Tiefenschärfe lässt sich variieren. Um einen größeren Schärfebereich zu bekommen kannst Du entweder den Abstand zum Motiv vergrößern (dabei geht Dir der Vorteil (nahe dran sein) vom Makroobjektiv verloren) oder die Blende schließen. Die genauen physikalischen Berechnungen um das "Geheimnis" der Tiefenschärfe zu lüften kannst Du auch z.B. bei wikipedia nachlesen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4rfentiefe ). Auch "Faustformeln" sind in dem Artikel beschrieben.
Scheust Du den Aufwand der Bearbeitung im Post-Processing nicht und hast die notwendige Software (z.B. Photoshop), kannst Du auch "Focusstacking" betreiben um die Tiefenschärfe auf das gesamte Motiv auszudehnen.
Am besten ist es aber wohl (unter Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten) ein Gefühl in der Praxis dafür zu entwickeln - getreu dem Motto "learnign by doing".

Viele Grüße
Michael
von Gelöschter Benutzer
Danke für die vielen Anregungen.

Ich werde am Wochenende viel üben müssen.

Grüße aus Essen

Jürgen
von Gerti
@ Wellenfänger ....

Bei Makroaufnahmen habe ich den interenen Blitz aktiviert um mehr Licht zu bekommen , dabei war ich relativ sehr nahe am  Insektenmotiv , doch was ich dann auch mit in der Aufnahme hatte war kein Bokeh , sondern eine Gräserunruhe das ich so nicht haben wollte , ist das mit einem entfesselten Blitz ähnlich oder wie kann ich die Gräserunruhe ausblenden ??...

LG Gerti
Hallo Gerti,
Mich wundert Dein Einsatz des internen Aufhellblitzes in Nahbereich, denn selbst die Hersteller  weisen i.A. darauf hin, dass der Aufhellblitz lediglich bis zu einem Abstand von ca. 50 cm zuverlässig arbeitet. Auch befindet er sich ja nicht in der optischen Achse des Objektivs und "schießt" u.U. oberhalb des Motivs vorbei. Vielleicht kommt daher Dein Eindruck der "Gräserunruhe".

Ich bin persönlich gar kein Freund vom Blitzen im Makrobereich, weil ich (gleich ob Frontal- oder entfesselter oder Ring-Blitz) die Wirkung des Lichtes nicht vorher sehen kann. Die schönste Lichtstimmung kann "plattgeblitzt" werden und bei Belichtungsautomatik kommt es zu einer kleineren Blendenöffnung und daher zu größerer Schärfentiefe (kein Bokeh), was dem Makrofoto oftmals den Charme raubt.
Als Beleuchtungshilfsmittel verwende ich kleine Reflektoren, Spiegel, Alufolie etc.., deren Wirkung man vor der Aufnahme einschätzen kann. Auch lässt sich Erstaunliches erreichen mit kleinen Schreibtischlampen o.ä. als Hauptlichtquelle, dann aber unter Ausschluss von Tageslicht, um Mischlichtfarben zu vermeiden.

Viele Grüße Anke
von Gerti
Hallo Anke :-)..,

ja , ich kann deine Bewunderung wegen des interenen Aufhellblitz sehr gut verstehen , lach , ..

Meine Frage beruht sich eher darauf das ich mal eine spontane Situation hatte wo ich ein Motiv unbedingt auf  meiner Speicherkarte haben wollte , daher blitze ich mal einen seltenen Schmetterling mit meinem Makro Canon 60mm tief unten auf dem Grasboden , mein unsicheres Gefühl  ein mit diesem eher seltenen Schmetterling und ein  Bokeh damit zu erreichen  wechselte sich schnell in die Realität um durch das Blitzen nicht erreicht zu haben , dieser Schmetterling  in seiner Umgebung war zwar hell abgelichtet , doch die Gräser drum herum waren teilweise überstrahlt weil ja das Tageslicht sich zwischen Gräser verfangen hat , der Schmetterling flog darauf hin davon und ich löschte diese Aufnahme wieder :-) ,  daher meine Frage zu dem was Wellenfänger geschrieben hat .

:-)

LG Gerti




von Gerti


Zitat Anke Jensen-Giehler
Hallo Gerti,
Mich wundert Dein Einsatz des internen Aufhellblitzes in Nahbereich, denn selbst die Hersteller  weisen i.A. darauf hin, dass der Aufhellblitz lediglich bis zu einem Abstand von ca. 50 cm zuverlässig arbeitet. Auch befindet er sich ja nicht in der optischen Achse des Objektivs und "schießt" u.U. oberhalb des Motivs vorbei. Vielleicht kommt daher Dein Eindruck der "Gräserunruhe".

Ich bin persönlich gar kein Freund vom Blitzen im Makrobereich, weil ich (gleich ob Frontal- oder entfesselter oder Ring-Blitz) die Wirkung des Lichtes nicht vorher sehen kann. Die schönste Lichtstimmung kann "plattgeblitzt" werden und bei Belichtungsautomatik kommt es zu einer kleineren Blendenöffnung und daher zu größerer Schärfentiefe (kein Bokeh), was dem Makrofoto oftmals den Charme raubt.
Als Beleuchtungshilfsmittel verwende ich kleine Reflektoren, Spiegel, Alufolie etc.., deren Wirkung man vor der Aufnahme einschätzen kann. Auch lässt sich Erstaunliches erreichen mit kleinen Schreibtischlampen o.ä. als Hauptlichtquelle, dann aber unter Ausschluss von Tageslicht, um Mischlichtfarben zu vermeiden.

Viele Grüße Anke


Aufhellblitzes in Nahbereich, denn selbst die Hersteller  weisen i.A. darauf hin, dass der Aufhellblitz lediglich bis zu einem Abstand von ca. 50 cm zuverlässig arbeitet. Auch befindet er sich ja nicht in der optischen Achse des Objektivs und "schießt" u.U. oberhalb des Motivs vorbei. Vielleicht kommt daher Dein Eindruck der "Gräserunruhe".


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Anke , ich bin mir sogar sicher das dieser Aufhellblitz  diese Gräserunruhe hervorruft ...Da , wie du auch schon erwähnt hast er sich nicht in der optischen Achse des Objektivs  befindet und eher über das Motiv hinweg blitzt und in der Stellung wie ich sie hatte von oben nach unten  auf den Schmetterling geblitzt hatte ...

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