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Erfahrungen mit D600?

Hallo liebe fotoforum-Mitglieder,

bei mir steht der Kauf einer neuen Nikon mit FX-Sensor an. Aus finanziellen Gründen kommen nur die D600 oder u.U. auch die D800 in Frage. Bei der D800 wärren aber einige Spitzenobjektive nötig, um die Leistung der Kamera voll nutzen zu können.
Die D600 wäre ideal, auch was Preis:Leistung angeht. Aber: im Netz wird intensiv über ein "Staubproblem" bei der D600 diskutiert. Demnach zeigen sich nach wenigen hundert Aufnahmen bereits deutliche Verschmutzungen auf dem Sensor, die vom Nikon Service entfernt werden müssen (offenbar auf Garantie). Hat jemand Erfahrungen (+ oder -) dazu. Mich würden auch Meinungen zur D600 über dieses Problem hinaus interessieren.

LG
Wolfgang

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Hallo,
ich habe seit Dezember die D600. Vorher die D5000, ein gewaltiger Unterschied. Also ich bin voll und ganz zufrieden, alle Features konnte ich aus Zeitgründen noch nicht testen, aber ist schon genial. Na klar bekommt man für mehr Geld noch bessere Technik, aber ich finde für den Preis eine Vollformat ist schon o.k.. Ich hatte zum Glück schon bei der D5000 2FX Objektive gekauft, so daß ich mir nicht alles neu zulegen mußte. Habe jetzt 2 Festbrennweiten, einen kleinen und einen großen Zoom. Das sollte reichen. Ist schon ein ganz schönes Gewicht was man da rumschleppt.
Zum Staubproblem kann ich sagen, hatte ich vor 2 Wochen . Zwei kleine Flecken. Habe sie zu meinem Händler gebracht, der hat sie gereinigt und alles ist wieder schick (natürlich kostenlos).Mir wurde gesagt, und das habe ich schon öfters jetzt gelesen, daß das wenn, meist nur einmal auftritt und dann ist Ruhe. Wollen wir es hoffen....
Moin Moin,

die heutigen Sensoren sind dem alten FUJI-VELVIA-DIA-FILM weit überlegen. Für diesen ISO 50 Film brauchte man damals schon eine gute Optik.
Heute werden in erster Line nur die Pixel gezählt und die optische Leistung vernachlässigt. (Pixelwahn) Wer A sagt, muss auch B sagen und ein X-faches (nach oben kaum Grenzen) des Gehäusepreises für die richtigen Objektive ausgeben. Sonst hat man nur eine aufgeblähte Datenflut und kein schärferes Bild. Aber keine Sorge, so lange man weiter knipst wie bisher, fällt es nicht auf, nur die Festplatte wird voller. Wenn ihr bei einem 36 Mio-Sensor 2/3 wegschneidet, bleiben noch 12 Mio über, die dann bei eine Vergrösserung von DIN 3 doch "schwammig" erscheinen lässt. Mit einem Sensor von 12 Mio pixel, nur diesen Ausschnitt fotografiert, wird dieses Bild aber viel besser. Ich habe gerade vor 2 Monaten mal Testbilder mit verschiedenen Kameras und Objektiven gemacht, um den ganzen super Testergebnissen in den Zeitschriften Herr zu werden. Zwar in erster Linie mit CANON und mit einem 100ter Makro und einem 70-200 L Objektiv, auch auf 100mm eingestellt, aber es war interessant. Je dichter/kleiner die Pixel auf dem Sensor, hier APS-C, um so schlechter die Auflösung beim Zoom. Das 100ter Makro war bis Blende 14 sehr gut. Vollformat, bei CANON ca. 22 Mio Pixel konnte man den Unterschied kaum wahr nehmen. Da es nie ein fehlerfreihes Objektiv gibt, sollte man sich bei den Supersensoren auch Superobjektive zu legen und nicht nur diesem Pixelwahn verfallen. Ich kaufe doch auch keinen sehr schnellen Sportwagen und montiere meine alten Reifen vom Kleinwagen drauf, nur weil das Profiel noch gut ist.
Nur so als praktischen Tipp, denn man sieht hier immer mehr User mit einer D800, die noch mit den alten Zoomoptiken knipsen, aber vielleicht dient es nur um die Festplatte voll zu bekommen.

Gruß an alle HaJo
Hallo Wolfgang,
das Problem mit den Flecken auf dem Sensor ist jetzt wohl behoben, es betraf am Anfang leider viele Kameras, was eigentlich nicht vorkommen dürfte!
Seit Ende Nov. 2012 fotografiere ich mit der D600 und bin bisher rund herum zufrieden. Leicht, handlich, super Rauschverhalten sogar noch bei extrem hohen ISO Werten, habe noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgetestet....  (und keinen einzigen Fleck auf dem Sensor)

VG Katharina
Administrator
Hallo in die Runde,

wir haben die D600 gerade in der Redaktion und stellen sie im kommenden fotoforum ausführlich vor. Ich habe schon einige Aufnahmen damit gemacht, aber noch keinen Staub auf dem Sensor feststellen können.
Ich werde berichten …
Liebe Forumsmitglieder,

vielen Dank für die Kommentare. Gestern habe ich mir die D600 und D800 bei der Sauter Hausmesse in München angesehen. Beide Kameras begeistern mich. Nachdem Nikon aber eine Liste von Objektiven veröffentlicht, die besonders für die D800 geeignet sind (Objektive mit extrem hoher Auflösung) und meine Linsen da nicht zu finden waren, werde ich wohl zur D600 greifen. Das gesparte Geld kann dann noch als Anzahlung in so eine tolle Optik fließen. Zuerst warte ich aber noch den Bericht im FF ab. Ich hoffe, ich kann noch so lange warten.

Viele Grüße
Wolfgang
Oweh, Jochen, Du kannst eindeutig besser lesen als ich. Hast natürlich Recht. Danke für den Hinweis.  Jetzt fällt der Grund weg, die D800 nicht zu nehmen. Also nochmals grübeln.

Meine Objektive (alles Nikon) stammen noch von der F90 bzw. F100, sind also grundsätzlich für FX geeignet. Aber es sind halt nicht die Neuesten.

Gruß
Wolfgang
Administrator
Welche Objektive hast Du denn?

Ich hatte die D800 seinerzeit (fotoforum 5/2012) auch ausgiebig mit vielen Objektiven getestet und konnte diesen ganzen Hype um die hochpreisigen Objektive nicht ganz bestätigen. Natürlich werden die Bilde in der Regel schärfer etc. wenn das Objtktiv besser ist, aber das bedeutet nicht, dass Bilder mit günstigeren Objektiven grundsätzlich unbrauchbar werden.

Die D800 hat eine Sonderrolle: In der 100%-Ansicht sehen auch Bilder mit einem sehr guten 100er-Makro schnell mal ganz anders als, als man es gewohnt ist. Verwacklungen etc. werden viel schneller deutlich. Also muss man auch grundsätzlich mit der D800 anders fotografieren. Da hilft dann auch das teuerste Objektiv nix …

Für mich sprachen gegen die D800 der Daten-Overkill und die schwache Performance in punkto Geschwindigkeit.

Gruß Christian
von RaKi
Hallo zusammen,

vor einigen Monaten habe ich meine D700 gegen eine D800 getauscht. Sprich 12 MB gegen 36 MB. In der ganzen Zeit konnte ich keinen Unterschied in der Handhabung und den Resultaten bezüglich Schärfe feststellen. Ein schlechtes Objektiv bildet immer schlecht ab, egal ob D600, D700 oder D800. Der wirklich relevante Unterschied liegt in der Auflösung, mit der D800 kann ich in das Bild reinzoomen, wie mit keiner anderen Kamera und somit Auschnittvergrößerungen herstellen. Die Objektive die mir an der D700 positiv aufgefallen sind, fallen mir auch an der D800 positiv auf.
Mein Vorschlag ist, dass du beide Kameras von der Handhabung testest. Die D800 hat einen "Profibody" und die D600 "nur einen Amateurbody". Für mich ist die Handhabung ganz klar der wichtigste Punkt. Die D800 bietet hier viele Vorteile. Leider lag die D700 sogar besser in der Hand! Das Abriebsproblem der D600 ist Staub von gestern und spielt bei den aktuell ausgelieferten Modellen keine Rolle mehr.

Gruß RaKi

Hallo Wolfgang,

ich hatte bei Wachablösung eine D7000 und eine D700. Meine Überlegung war auch erst bei der
D600. Nach langen überlegen habe ich mich dann für die D800 entschieden.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Die D7000 zu verkaufen und mir die D800 für beide Objektivtypen
zuzulegen ohne MP zu der D7000 zu verlieren. Ich kann beides verwenden wenn ich möchte und je nachdem
wieviel Tiefenschärfe ich brauche.
FX hatt leider nicht soviel davon und dann ist das umschalten auf DX doch praktisch ohne gleich 2 Kameras mitzuschleppen.

Die D700 gebe ich nicht mehr weg, da man sie gut im hohen ISO Bereich einsetzen kann, nachteil bei der D800 wo die
hohen ISO Bereiche gleich ins Farbrauschen gehen.

D800 hat wiederum den Vorteil auch mal auf ISO 50 zu wechseln, was aber eher selten der Fall ist;)

Heute würde ich sagen; hätte ich mich damals für die D600 entschieden, hätte ich mir nach 3 Monaten wahrscheinlich die D800 gekauft und
die D600 wieder abgegeben, wobei ich dann Geld zum Fenster rausgeschmissen hätte.

Also Gut überlegen und hinterfragen wo Du überhaupt hin willst!

Viele Erolg bei deiner Entscheidung!

Hallo zusammen,

ganz klar, dass massgebende ist die Auflösung des Sensors. Mehr Mio-Pixel, je höher die Auflösung? Oder je grösser die Datei?
Es ist doch zu bedenken, dass ein Objektiv auch eine "Auflösung" hat. Bin zwar kein Optiker, aber dort hat man "Zerstreuungskreise", die Spitze der Mio. Lichtwellen, die eine Fläche bilden. Jedes Objektiv hat sogenannte Restfehler, die bei Zooms naturgemäss grösser sind als bei Festbrennweiten. Was bringt also ein Porsche, wenn ich nur Schotterstrassen fahren kann. Was leisten meine Objektive zum neuen Sensor in meiner "Traumkamera". Ein Tipp: Ich gehe mit einer CF oder SD-Karte in einem Geschäft meines vertrauens, lasse mir zur Kamera ein top Objektiv geben, auch Stativ und mache erst einmal Testbilder. Zu hause kann man dann in aller Ruhe vergleichen. Alle Verkäufer waren immer sehr hilfsbereit.

Gruß an alle HaJo

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