Ich gehe da ganz mit den Gedanken von Bernd. Der Bruch in der Platte, das ist ein kräftiges Symbol. Die Schärfe ist doch in solchen visuellen Metaphern von kleiner Bedeutung. Die Wirkung erschliesst sich mir persönlich auch in der vorliegenden Umsetzung bestens. Mir gefällt die Komposition mit den vielfältigen Dreiecken. So wird aus einer starren Szene doch eine angenehme Begegnung. Da sind Spuren von Leben drin und vermischen sich mit den Zeichen der Endlichkeit. Ich mags sehr.
Ich danke Euch und es freut mich besonders, dass gerade dieses Motiv bei Euch Emotionen geweckt hat, die Ihr z.T. auch sehr persönlich ausgedrückt habt.
Diese Aufnahme ist ca. 40 Jahre alt und sie entstand wohl bei einem meiner ersten Freidhofsbesuche mit der Kamera. Ich spüre noch heute deutlich meine Empfindungen beim Anblick des Risses in der Grabplatte. Erst im weiteren Betrachten nahm ich das zerfallende Kreuz und den Blumenkranz wahr. Bei der Aufnahme habe ich mir sicherlich keine großen Gedanken gemacht über Bildaufbau und Schärfeverlauf. Der Ausschnitt war wohl bestimmt von meiner emotionalen Wahrnehmung.
Seit dieser Paris-Reise gehören zu all unseren Reisen auch Besuche von Friedhöfen und Grabanlagen, erzählen sie doch genauso lebhaft von den Lebenden wie beispielsweise ein Markt. Es ist nur ein anderer Aspekt des Lebens. LG Anke
Auf mich macht das Foto den Eindruck, als sei der/die Verstorbene vor langer Zeit aus dem kleinen Spalt der Grabplatte entflohen. Es wirkt auf mich schon fast ein wenig gruselig.
Kommentare zum Bild
Hans-Joachim Schaffhäuser
22.11.2012Hier fehlt die Schärfe und die Vergänglichkeit, (Kranz und Kreuz liegen wohl schon seit........ wann da) Ist zu viel auf dem Bild.
fejen
23.11.2012Ich finde es passend!
Werner H Meier
23.11.2012So wie es ist, ist es gut. Der Verfall symbolisiert die Vergänglichkeit alles Irdischen.
Schöne Grüße
Werner
Gelöschter Benutzer
24.11.2012sehr berührende Aufnahme mit einfühliger Symbolik, welche die Trauer des Sterbens und Vergänglichkeit des Lebens ausdrückt. HG Peter
Habakuk
25.11.2012Ich gehe da ganz mit den Gedanken von Bernd. Der Bruch in der Platte, das ist ein kräftiges Symbol. Die Schärfe ist doch in solchen visuellen Metaphern von kleiner Bedeutung. Die Wirkung erschliesst sich mir persönlich auch in der vorliegenden Umsetzung bestens. Mir gefällt die Komposition mit den vielfältigen Dreiecken. So wird aus einer starren Szene doch eine angenehme Begegnung. Da sind Spuren von Leben drin und vermischen sich mit den Zeichen der Endlichkeit. Ich mags sehr.
cheers
®
Anke Jensen-Giehler
26.11.2012Ich danke Euch und es freut mich besonders, dass gerade dieses Motiv bei Euch Emotionen geweckt hat, die Ihr z.T. auch sehr persönlich ausgedrückt habt.
Diese Aufnahme ist ca. 40 Jahre alt und sie entstand wohl bei einem meiner ersten Freidhofsbesuche mit der Kamera. Ich spüre noch heute deutlich meine Empfindungen beim Anblick des Risses in der Grabplatte. Erst im weiteren Betrachten nahm ich das zerfallende Kreuz und den Blumenkranz wahr. Bei der Aufnahme habe ich mir sicherlich keine großen Gedanken gemacht über Bildaufbau und Schärfeverlauf. Der Ausschnitt war wohl bestimmt von meiner emotionalen Wahrnehmung.
Seit dieser Paris-Reise gehören zu all unseren Reisen auch Besuche von Friedhöfen und Grabanlagen, erzählen sie doch genauso lebhaft von den Lebenden wie beispielsweise ein Markt. Es ist nur ein anderer Aspekt des Lebens. LG Anke
Marina Meerstedt
05.12.2012Auf mich macht das Foto den Eindruck, als sei der/die Verstorbene vor langer Zeit aus dem kleinen Spalt der Grabplatte entflohen. Es wirkt auf mich schon fast ein wenig gruselig.
Charly Creativ †
21.01.2013Ein Starkes Bild! Habakuk hat dazu die passenden Worte gefunden. Ich empfinde genauso!
VG Charly