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Probleme und Lösungen
Themen » Digitale Bildbearbeitung » Probleme und Lösungen
Das Problem ist nur, dass die "interne BEA" in der Digitalfotografie mit dem komprimierten jpg-Format bereits eine Quaitätseinbuße beinhaltet. Das ist beim Fim eben nicht so. Der Film hat physikalisch/chemische Eigenschaften, die je nach Empfindlichkeit/Sorte/Hersteller variieren. Das hat aber nichts mit verlustbehafteter Speicherung und anderen zusätzlichen Anpassungen wie z.B. Schärfung zu tun.
Was z.B. die Schärfung direkt in der Kamera an einem jpg unwiderruflich vermurksen kann, will ich nachfolgend an zwei 100%-Crops vom letztjährigen Irland-Urlaub demonstrieren. Das linke Bild habe ich ungewollt direkt als jpg in der Kamera gespeichert, weil ich ncht bemerkt hatte, dass ich in einen anderen Preset gerutscht war (der nur für die Enkelkinder-Schnappschüsse gedacht ist). Das habe ich leider erst nach einem Tag gemerkt und damit war vieles vermurkst für eine s/w-Wandlung. Das rechte Bild im RAW-Format ist aus diesem Grund ein anderes Motiv von einem anderen Tag, hat aber an der gewählten Bildstelle in etwa dieselben Helligkeits-/Kontrastwerte wie das erste.
Beide Bilder sind mit einer NIkon D750 entstanden.
a) Bild links ist jpg "ooc", also nichts weiter gemacht, nur den Crop mit PS herausgeschnitten. Die Kamera selber war auf Standard eingestellt, was "Picture Control" anbelangt. Man sieht dabei deutlich den hellen Lichtsaum um die Kanten der Felszacken, wahrscheinlich verursacht durch die Schärfung der Kamera. Dieser Saum würde mir eine nachfolgende s/w-Bearbeitung sehr erschweren und bei Kontrastanhebung noch deutlicher zum Tragen kommen.
b) Bild rechts ist ein RAW, das im Prinzip mit allen Reglern in Nullstellung entwickelt wurde (nur Objektivkorrektur und Korrektur chrom. Aberration aktiviert), und das ich in PS dann mit dem "Selektiven Scharfzeichner subtil nachgeschärft habe. An der Dachkante ist zum Himmel überhaupt kein ungewollter Lichtsaum zu sehen.
vg, Stephan
Mit solchen Effekten wie im linken Bild habe ich übrigens oft bei den Bildern meiner Frau zu kämpfen, wenn ich die noch aufmöbeln will. Sie hat eine einfache Kompaktkamera, die kein RAW zulässt.... bei der Arbeit stehen mir immer die Haare zu Berge.

Sorry, aber das macht keinen Sinn, denn Du hast ja nur den Teilausschnitt und kannst gar nicht die Grauwerte im Gesamtbild beurteilen mit Deiner "Bearbeitung".
Außerdem: Die Lichtsäume sind nicht verschwunden, sondern jetzt gibt es noch üblere Artefakte... schau mal genau hin, dann kannst Du jetzt scharfe Abrisskanten entdecken. Für Brillenträger anbei ein Screenshot in 400%-Auflösung !!!
Also, liebe Leute, was soll das hier. Diese Diskussionen und verzweifelte Versuche, die Nachteile des jpg-Formats zu ignorieren, sind nicht nachvollziehbar.
Edit: ich habe den 400%-Screenshot noch einmal neu hochgeladen, durch ein falsches Profile war das plötzlich viel zu dunkel (das ist ein Problem des Internets und hat keinen Zusammenhang mit der Diskussion)
sicher, wenn man nur Facebook-Bildchen braucht, dann schon. Aber ich denke, die Diskussion der letzten drei Tage hatte sich eigentlich von der sinnlosen Frage des TO etwas gelöst. Jedenfalls habe ich angenommen, dass die jetzige "Gesprächsrunde" aus Leuten besteht, die ambitioniert sind und das Wesentliche im repräsentativen Papierbild sehen und nicht bei 1000x600Px.
Kommt eben darauf an wie groß das Papierbild sein soll-auch schon darauf wies ich hin.
Wie geschrieben-einfach mal genau lesen und nicht stur alles andere ignorieren. Das war es jetzt aber endgültig!!!!!!!!!!!
Die uralte Frage RAW oder JPG...?
von Georgie68
05.10.16 | 09:20
Hallo zusammen.
Bin erst ganz am Anfang der Digitalfotografie und zur "Wegfindung" stellt sich mir nun desöfteren die o. g. Frage.
Einerseits kann man mit einer RAW-Format Nachbearbeitung sicherlich "einiges anstellen", andererseits frag ich mich, warum muss man das eigentlich? Verliert ein nachbearbeitetes Bild nicht an Authentizität? Ist das dann nicht ein wenig wie bei der Gala, der Bunten etc....? Alles mehr Schein als Sein? Und in Zeiten von fb & co..., was stelle ich letztlich mit einem "nahezu unteilbaren" 10 MB-Bild an, wenn ich nicht gerade ein Plakat draus machen will?
Überzeugt mich mal vom RAW-Format.
Grüße.
Bin erst ganz am Anfang der Digitalfotografie und zur "Wegfindung" stellt sich mir nun desöfteren die o. g. Frage.
Einerseits kann man mit einer RAW-Format Nachbearbeitung sicherlich "einiges anstellen", andererseits frag ich mich, warum muss man das eigentlich? Verliert ein nachbearbeitetes Bild nicht an Authentizität? Ist das dann nicht ein wenig wie bei der Gala, der Bunten etc....? Alles mehr Schein als Sein? Und in Zeiten von fb & co..., was stelle ich letztlich mit einem "nahezu unteilbaren" 10 MB-Bild an, wenn ich nicht gerade ein Plakat draus machen will?
Überzeugt mich mal vom RAW-Format.
Grüße.
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Antworten
von Thomas Alberer
Antwort 121 | 16.11.16 | 12:30
Mit obigem Bild möchte ich die Grenzen von RAW und JPG ein wenig "verbildlichen", da sollte es klar sein, dass es weder um das Bild selbst, noch um seine Entstehung oder um irgendwelche Rettungsmaßnahmen geht.
von Stephan Brühl
Antwort 122 | 16.11.16 | 12:42
Zitat Herr V.
Der Unterschied ist in etwa so wie bei einer analogen den Film auszuwählen(interne BEA) und danach die DUKAarbeit.
Das Problem ist nur, dass die "interne BEA" in der Digitalfotografie mit dem komprimierten jpg-Format bereits eine Quaitätseinbuße beinhaltet. Das ist beim Fim eben nicht so. Der Film hat physikalisch/chemische Eigenschaften, die je nach Empfindlichkeit/Sorte/Hersteller variieren. Das hat aber nichts mit verlustbehafteter Speicherung und anderen zusätzlichen Anpassungen wie z.B. Schärfung zu tun.
Was z.B. die Schärfung direkt in der Kamera an einem jpg unwiderruflich vermurksen kann, will ich nachfolgend an zwei 100%-Crops vom letztjährigen Irland-Urlaub demonstrieren. Das linke Bild habe ich ungewollt direkt als jpg in der Kamera gespeichert, weil ich ncht bemerkt hatte, dass ich in einen anderen Preset gerutscht war (der nur für die Enkelkinder-Schnappschüsse gedacht ist). Das habe ich leider erst nach einem Tag gemerkt und damit war vieles vermurkst für eine s/w-Wandlung. Das rechte Bild im RAW-Format ist aus diesem Grund ein anderes Motiv von einem anderen Tag, hat aber an der gewählten Bildstelle in etwa dieselben Helligkeits-/Kontrastwerte wie das erste.
Beide Bilder sind mit einer NIkon D750 entstanden.
a) Bild links ist jpg "ooc", also nichts weiter gemacht, nur den Crop mit PS herausgeschnitten. Die Kamera selber war auf Standard eingestellt, was "Picture Control" anbelangt. Man sieht dabei deutlich den hellen Lichtsaum um die Kanten der Felszacken, wahrscheinlich verursacht durch die Schärfung der Kamera. Dieser Saum würde mir eine nachfolgende s/w-Bearbeitung sehr erschweren und bei Kontrastanhebung noch deutlicher zum Tragen kommen.
b) Bild rechts ist ein RAW, das im Prinzip mit allen Reglern in Nullstellung entwickelt wurde (nur Objektivkorrektur und Korrektur chrom. Aberration aktiviert), und das ich in PS dann mit dem "Selektiven Scharfzeichner subtil nachgeschärft habe. An der Dachkante ist zum Himmel überhaupt kein ungewollter Lichtsaum zu sehen.
vg, Stephan
Mit solchen Effekten wie im linken Bild habe ich übrigens oft bei den Bildern meiner Frau zu kämpfen, wenn ich die noch aufmöbeln will. Sie hat eine einfache Kompaktkamera, die kein RAW zulässt.... bei der Arbeit stehen mir immer die Haare zu Berge.

von Thea Bangen
Antwort 123 | 16.11.16 | 13:54
von Stephan Brühl
Antwort 124 | 16.11.16 | 14:11
Zitat Thea Bangen
hmmm..
aber gut - ich hab ja auch bloß geklautes zur Hand gehabt..
Sorry, aber das macht keinen Sinn, denn Du hast ja nur den Teilausschnitt und kannst gar nicht die Grauwerte im Gesamtbild beurteilen mit Deiner "Bearbeitung".
Außerdem: Die Lichtsäume sind nicht verschwunden, sondern jetzt gibt es noch üblere Artefakte... schau mal genau hin, dann kannst Du jetzt scharfe Abrisskanten entdecken. Für Brillenträger anbei ein Screenshot in 400%-Auflösung !!!
Also, liebe Leute, was soll das hier. Diese Diskussionen und verzweifelte Versuche, die Nachteile des jpg-Formats zu ignorieren, sind nicht nachvollziehbar.
Edit: ich habe den 400%-Screenshot noch einmal neu hochgeladen, durch ein falsches Profile war das plötzlich viel zu dunkel (das ist ein Problem des Internets und hat keinen Zusammenhang mit der Diskussion)
von Gelöschter Benutzer
Antwort 125 | 16.11.16 | 14:26
Diese Haarspalterei wird mir zu langweilig-wiederschaun!
Ich lese hier eher verzweifelte Versuche RAW zu empfehlen wo es nach Fragestellung des TO keinen Sinn macht!!!!
PS. @ Herr Brühl-solltest Dir mal angewöhnen genauer zu lesen was ich schreibe und nicht irgendwelche Argumente gegenzuliefern von Dingen die ich nicht behauptet habe.
Wenn Du etwas nicht verstehst genügt eine einfache Nachfrage!
Du mußt mir auch nicht RAW und JPG erklären-ich mache meist beides! Sonst würde ich hier nichts dazu schreiben....
Ich lese hier eher verzweifelte Versuche RAW zu empfehlen wo es nach Fragestellung des TO keinen Sinn macht!!!!
PS. @ Herr Brühl-solltest Dir mal angewöhnen genauer zu lesen was ich schreibe und nicht irgendwelche Argumente gegenzuliefern von Dingen die ich nicht behauptet habe.
Wenn Du etwas nicht verstehst genügt eine einfache Nachfrage!
Du mußt mir auch nicht RAW und JPG erklären-ich mache meist beides! Sonst würde ich hier nichts dazu schreiben....
von Stephan Brühl
Antwort 126 | 16.11.16 | 14:23
Zitat Herr V.
Diese Haarspalterei wird mir zu langweilig-wiederschaun!
Ich lese hier eher verzweifelte Versuche RAW zu empfehlen wo es nach Fragestellung des TO keinen Sinn macht!!!!
sicher, wenn man nur Facebook-Bildchen braucht, dann schon. Aber ich denke, die Diskussion der letzten drei Tage hatte sich eigentlich von der sinnlosen Frage des TO etwas gelöst. Jedenfalls habe ich angenommen, dass die jetzige "Gesprächsrunde" aus Leuten besteht, die ambitioniert sind und das Wesentliche im repräsentativen Papierbild sehen und nicht bei 1000x600Px.
von Gelöschter Benutzer
Antwort 127 | 16.11.16 | 14:28
Zitat Stephan BrühlZitat Herr V.
Diese Haarspalterei wird mir zu langweilig-wiederschaun!
Ich lese hier eher verzweifelte Versuche RAW zu empfehlen wo es nach Fragestellung des TO keinen Sinn macht!!!!
sicher, wenn man nur Facebook-Bildchen braucht, dann schon. Aber ich denke, die Diskussion der letzten drei Tage hatte sich eigentlich von der sinnlosen Frage des TO etwas gelöst. Jedenfalls habe ich angenommen, dass die jetzige "Gesprächsrunde" aus Leuten besteht, die ambitioniert sind und das Wesentliche im repräsentativen Papierbild sehen und nicht bei 1000x600Px.
Kommt eben darauf an wie groß das Papierbild sein soll-auch schon darauf wies ich hin.
Wie geschrieben-einfach mal genau lesen und nicht stur alles andere ignorieren. Das war es jetzt aber endgültig!!!!!!!!!!!
von Ela Ge
Antwort 129 | 16.11.16 | 18:16
Wenn man mit den ausgerissenen Stellen zufrieden is, dann ja ... ich wär's nicht
Antwort 130 | 16.11.16 | 18:19
Hallo,
passend zur Diskussion hat die FC eine Serie über das RAW-Format begonnen. Hier der erste Teil der sechsteilig geplanten Serie:
http://fotoschule.fotocommunity.de/das-raw-format-im-ueberblick-raw-date...
VG Simone
passend zur Diskussion hat die FC eine Serie über das RAW-Format begonnen. Hier der erste Teil der sechsteilig geplanten Serie:
http://fotoschule.fotocommunity.de/das-raw-format-im-ueberblick-raw-date...
VG Simone









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