KI-Bilder
„... Meditation ...“
... zu sehr an den Erscheinungsformen zu haften verwirrt den Geist ...
... Sutra, Sandokai, Übersetzung: Taisen Deshimaru Roshi ...
Dieses Beispiel besteht aus drei unabhängigen Teilen. Der Mönch, mit KI-Hilfe erstellt - der Strand/Küste, ein reales Foto, vom Dia gescannt - eine Textur, selbst erstellt.
Alle Elemente wurden mit den aktuellen Möglichkeiten in Photoshop als "composing" vereint und im DxO-Filmpack mit Hilfe einer Filmsimulation in ein S/W-Bild umgewandelt.
Wo ließe sich hier eine Grenze zwischen "Fotografie" mit aktueller Bildbearbeitung und (ich vermeide bewust den Begriff "Inteligenz") Künstlichkeit, also Fotografie ohne Kamera ziehen. Beispiel Malerei ... bereits die ersten Höhlenmalereien werden heute als Abbildungen von "Halluzinationen" (Traumbilder) eingestuft, also keine Abbildungen realer Szenen! Die Geschichte der Malerei entwickelt sich sehr breit gefächert, von quasi-realer (fotorealistischer) "Dokumentation" bis hin zu psychodelischen Interpretationen. Die aktuele Fotografie steht dem in nichts nach!!! Wo also, und vor allem wie gestaltet sich heutzutage eine (mögliche) Unterscheidung dessen, was wir in einer "Fotografie" zu erkennen glauben! Vergleichbar entwickelt sich auch die Geschichte der Fotografie. Mit Einzug der Digitalisierung, ob nun in der Hardware, als auch vor allem in der Software öffnen sich ganz andere schöpferische Dimensionen ... Wer hier nur im JPG-Format fotografiert, dem stehen bereits bei der Aufnahme erhebliche Möglichkeiten der Bildbeeinflussung direkt in der Kamera zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Bildbearbeitung mittels Software bei der "Postproduktion" sind heute schon unüberschaubar. Jede Software
verwendet bereits unzählige KI-unterstütze Bearbeitungsmethoden. Bereits in ganz wenigen Jahren wird z. B. Photoshop wohl vollständig KI-basierend arbeiten und andere Hersteller werden nachziehen! Und dies mit allen Konsequenzen bezüglich "kreativer" Bildgestaltung ... wobei, Kreativität ist Ausdruck der Fantasie und dem eigenen Vorstellungshorizont. Spätestens dort scheiden sich die Geister. Die Fotografie im herkömmlichen Sinn wird sich verändern ... ganz von allein.
Vielleicht ergibt sich hieraus eine "ernstgemeinte" Forum-Diskussion abseits einer KI zum Selbstzweck! Wie ließe sich kreative Bildgestaltung überhaupt definieren?
... Sutra, Sandokai, Übersetzung: Taisen Deshimaru Roshi ...
Dieses Beispiel besteht aus drei unabhängigen Teilen. Der Mönch, mit KI-Hilfe erstellt - der Strand/Küste, ein reales Foto, vom Dia gescannt - eine Textur, selbst erstellt.
Alle Elemente wurden mit den aktuellen Möglichkeiten in Photoshop als "composing" vereint und im DxO-Filmpack mit Hilfe einer Filmsimulation in ein S/W-Bild umgewandelt.
Wo ließe sich hier eine Grenze zwischen "Fotografie" mit aktueller Bildbearbeitung und (ich vermeide bewust den Begriff "Inteligenz") Künstlichkeit, also Fotografie ohne Kamera ziehen. Beispiel Malerei ... bereits die ersten Höhlenmalereien werden heute als Abbildungen von "Halluzinationen" (Traumbilder) eingestuft, also keine Abbildungen realer Szenen! Die Geschichte der Malerei entwickelt sich sehr breit gefächert, von quasi-realer (fotorealistischer) "Dokumentation" bis hin zu psychodelischen Interpretationen. Die aktuele Fotografie steht dem in nichts nach!!! Wo also, und vor allem wie gestaltet sich heutzutage eine (mögliche) Unterscheidung dessen, was wir in einer "Fotografie" zu erkennen glauben! Vergleichbar entwickelt sich auch die Geschichte der Fotografie. Mit Einzug der Digitalisierung, ob nun in der Hardware, als auch vor allem in der Software öffnen sich ganz andere schöpferische Dimensionen ... Wer hier nur im JPG-Format fotografiert, dem stehen bereits bei der Aufnahme erhebliche Möglichkeiten der Bildbeeinflussung direkt in der Kamera zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Bildbearbeitung mittels Software bei der "Postproduktion" sind heute schon unüberschaubar. Jede Software
verwendet bereits unzählige KI-unterstütze Bearbeitungsmethoden. Bereits in ganz wenigen Jahren wird z. B. Photoshop wohl vollständig KI-basierend arbeiten und andere Hersteller werden nachziehen! Und dies mit allen Konsequenzen bezüglich "kreativer" Bildgestaltung ... wobei, Kreativität ist Ausdruck der Fantasie und dem eigenen Vorstellungshorizont. Spätestens dort scheiden sich die Geister. Die Fotografie im herkömmlichen Sinn wird sich verändern ... ganz von allein.
Vielleicht ergibt sich hieraus eine "ernstgemeinte" Forum-Diskussion abseits einer KI zum Selbstzweck! Wie ließe sich kreative Bildgestaltung überhaupt definieren?
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Kommentare zum Bild
albrecht
18.03.2026Work+Life+Balance - hoffentlich kommt keine LebensWelle .....
gruß albrecht
peterhametter
20.03.2026Der "zu sehr" von den Erscheinungsformen (Materie),
getrennte """Geist""",kommt dann in einen
Zustand,den man, vielleicht etwas brutal formuliert,
sachlich und auch im "Volksmund" als Blödheit
bezeichnet.
LG Peter
dhinz
22.03.2026Ich kann Deine Gedanken über Fotografie und KI sehr gut nachvollziehen. Besonders Dein letzter Satz – dass sich die Fotografie im herkömmlichen Sinn ganz von allein verändern wird – trifft den Kern. Nur die Puristen unter den Fotografierenden wollen das noch nicht wahrhaben. Für mich ist es eine Art- Neuer Fotorealismus- nur dass es keiner Kamera bedarf, sondern alleine schöpferische Gedanken die ich möglichst detailgenau in einen Text umsetzen muss, die Visualisierung übernimmt die KI.
VG Detlef
Rolf M
25.03.2026Zum "KI"-Thema:
Zunächst:
natürlich kann Jeder seiner Kreativität Ausdruck verleihen, wie er mag (mit Pinsel und Leinwand, Sprühdose, Kamera, oder eben mit Software-Algorithmen).
Nur: "Fotografie" ist das - vollständige oder überwiegende-Produzieren von Bildern durch Software-Programme (generative KI) definitiv NICHT. Die Definition von Fotografie wird wohl den hier Aktiven geläufig sein, das schließt somit durch generative KI produzierte Bilder aus, die definitiv KEINE Fotografien sind - am aller wenigsten aber ein"neuer Fotorealismus".
KI-Funktionen in der Aufnahmetechnik (Autofokus etc.) oder in der nachträglichen Bearbeitung (Bearbeitung meint nicht ersetzen oder inhaltlich "erweitern") sind ein völlig anderes Thema, ebenso wie die unscharfe Grenze zwischen Bearbeitung und manipulativer Verfälschung, die im Übrigen auch zu analogen Zeiten möglich und häufig waren.
Die Problematik der systematischen millionenfachen Urherberrechtsverletzungen, welche die Grundlage des sogenannten Trainings der generativen KI-Programme sind, ist hiermit noch gar nicht thematisiert. Gerade wegen dieser Tatsache sollten aber Fotografen eigentlich sensibler und überlegter mit diesem Thema umgehen.
Diese hier nur kurz angerissenen notwendigen Differenzierungen und Abgrenzungen werden m.E. in der Diskussion um KI in der Fotografie leider meist nicht gesehen bzw. angemessen berücksichtigt, weshalb sie sich oft in wenig hilfreichen, reinen Meinungsäußerungen verlaufen.
Gruß
Rolf